Beste Stimmung beim DRK-Bezirkswettbewerb

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Das Siegerteam aus Hagen-Mittelstadt

Halver - Ziel erreicht, Erwartungen übertroffen: Mit 13 Gruppen aus acht Bezirken traten am Samstag DRK-Teams aus ganz Südwestfalen zum Leistungsvergleich im Halver an. Im Rahmen des 2. Bezirkswettbewerbs Südwestfalen maßen die Bereitschaften ihren Ausbildungsstand.

Unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Michael Brosch, der den ganztägigen Wettbewerb im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus Reihen des DRK, Politik, Gesellschaft, Bürgerschaft und anderer Hilfsorganisationen eröffnete, stellten die Teams in realistisch nachgestellten Notfallsituationen ihre Schlagkraft unter Beweis.

Ausgangslage einer Aufgabe war mal eine Schneelage auf der A 45 mit einem Verletzten, mal eine Aufgabe, bei der es um Technik und Sicherheit mit Zeltaufbau, Absperrungen und Beleuchtung ging. Auch die Blutspende war Bestandteil des anspruchsvollen Wettbewerbs mit vielen Unwägbarkeiten und Herausforderungen. 30 Schiedsrichter waren im Einsatz. Durchweg Kombiaufgaben, in denen Kenntnisse in Technik, Sanitätsdienst und Betreuung gefragt waren, mussten die Rotkreuzler lösen.

DRK-Bezirkswettbewerb 2017 in Halver

 Mit 13 Gruppen aus acht Bezirken sei das Ziel erreicht worden, aus allen acht Bezirken eine Gruppe zum Mitmachen zu gewinnen. Bis nach Brilon und Olpe, Attendorn, Hagen und Iserlohn reichte die Strahlkraft des Wettbewerbs.

Sieger kommen aus Hagen

Als Gesamtsieger ging die DRK-Gruppe aus Hagen-Mittelstadt mit 662 von 800 Punkten aus dem Leistungsvergleich hervor. Platz 2 ging an die Mescheder (649 Punkte), Platz 3 an die Attendorner (628 Punkte). Die Sieger aus den Kreisverbänden vertreten ihren Kreisverband am 8. Juli beim Landeswettbewerb in Hagen.

Im Verlauf des Tages stieg die Besucherzahl weiter an. Gründe dafür waren nicht zuletzt der Familientag mit buntem Rahmenprogramm, „Knappe“ Matthias von Minnefeld vom Gauklerpack als Unterhalter sowie abends die „Blaulichtparty“ mit DJ und Cocktailbar, an die das DRK Halver, das die Plattform für den Bezirkswettbewerb bot, den Veranstaltungstag koppelte.

Respekt vom Bürgermeister

Auf das Motto der Veranstaltung „116 Jahre aktiv helfen…“ und die positive Außenwirkung des DRK ging Halvers Bürgermeister Michael Brosch er in seiner Rede ein. „Hilfsorganisationen in Halver sind fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens“, erklärte er. „Und doch sind sie keinesfalls selbstverständlich, da sie in Halver komplett ehrenamtlich aufgestellt sind. Ich habe Respekt vor Ihrer Leistung, die Sie tagtäglich für die Gesellschaft erbringen.“ Nachdrücklich machte er sich für die Kampagne „Mehr Respekt“ (für Rettungskräfte) stark.

Rund 300 Besucher

Lang war die Liste der Ehrengäste, die Brosch nach musikalischem Einstand durch Rotkreuzler Justin Trenkel (Iserlohn) in der Aula an der Humboldtstraße namentlich willkommen hieß. In Grußworten wandten sich darüber hinaus Heinz-Wilhelm Upphoff (Vize-Präsident des Landesverbandes Westfalen-Lippe), Hans-Joachim Brüßler (Präsident des Kreisverbandes Altena-Lüdenscheid), André Trimpop (Vorsitzender des Ortsverbandes Halver), MdB Matthias Heider und MdL Gordan Dudas an die rund 300 Gäste – Rotkreuzler und Besucher.

"Es kam Hilfe aus allen Ecken"

Einzelheiten zum Leistungsvergleich in der Humboldtschule gaben Sylvia Gerke (Bezirksrotkreuzleiterin Südwestfalen) und Udo Maahs (Kreisrotkreuzleiter des Kreisverbandes Altena-Lüdenscheid) bekannt. „Hier ist alles abgedeckt und jeder hat die Möglichkeit, daran teilzunehmen“, sagte Gerke über die Vorzüge der Veranstaltung. Von der ersten Besprechung an seien in Halver alle Feuer und Flamme für den Wettbewerb gewesen. „Es kam Hilfe aus allen Ecken.“

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