Leyer Sonnenschein: Erstes Haus steht

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Einsam und allein am Leyer Sonnenschein: Doch schon bald soll dieses Haus „Nachbarn“ bekommen.

HALVER - Als Erfolg wertet Kämmerer Markus Tempelmann die bisherige Resonanz auf die Grundstücke am Leyer Sonnenschein. Wie berichtet, betätigt sich die Stadt dort aktuell als Vermarkter von 23 Flächen - und die seien durchaus gefragt, erklärte Tempelmann auf Anfrage. So seien sieben Grundstücke bereits verkauft, vier weitere reserviert.

„In diesem Jahr haben wir bereits zahlreiche weitere Gespräche mit Interessenten geführt“, erinnert sich der Kämmerer an viele Einzeltermine mit potenziellen Bauherren. Für das Frühjahr erwartet er einen weiteren kräftigen Schub an Anfragen.

Dass die Entwicklung des Neubaugebiets mit großen Schritten voranschreitet, verdeutlicht ein Projekt mit symbolischer Bedeutung: Seit Mittwoch steht am Leyer Sonnenschein das erste Haus, errichtet in Fertigbauweise. Weitere Gebäude sollen in naher Zukunft folgen. Die Zufahrt ist seit der Asphaltierung der Straße bereits problemlos möglich, wenn der Verkehrsweg derzeit natürlich auch noch als „Baustraße“ bezeichnet wird. „Nach den Versorgeraufbrüchen für die Häuser erhält die Straße dann ihre abschließende Decke, die noch einmal vier Zentimeter höher sein wird“, erklärt Tempelmann, der mit diesen Arbeiten in „zwei bis drei Jahren“ rechnet - bis dahin hofft der Kämmerer also, einen Großteil, wenn nicht gar alle Grundstücke vermarktet zu haben.

Bekanntlich handelt es sich bei dem Gebiet um Flächen der Evangelischen Kirchengemeinde Halver, für die die neuen Hausbesitzer einen jährlichen Erbbauzins von 3,03 Euro pro Quadratmeter zahlen müssen. Darüber hinaus ist einmaliger Preis an die Stadt zu zahlen, der zwischen 90 und 115 Euro pro Quadratmeter beträgt. - Frank Zacharias

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