Kostenloses WLAN im Zentrum

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Am „Alten Markt“ ist es kein Problem, sich mal eben über Öffnungszeiten oder Busfahrplan im Internet zu informieren – dies zeigen Olaf Panne, Kai Hellmann, Andrea Reich und Arndt Spielmann (von links) mit ihren Smartphones.

Halver - Gemütlich am „Alten Markt“ sitzen, einen Kaffee trinken oder Eis schlecken und dann mal eben per Smartphone schauen, wann der nächste Bus abfährt oder sich über die Öffnungszeiten der Geschäfte informieren, das kann man jetzt problemlos.

Denn im Quartiersbüro wurde der erste WLAN-Router aufgestellt, der eine Verbindung ins Internet bietet - ohne kompliziertes Einloggen mit Passwort. Möglich machte dies der Verein Freifunk Rheinland, der eine Software liefert, mit dem ein Teil der Bandbreite eines Internetanschlusses abgezweigt und mit eigener IP-Adresse versehen wird. Damit entfällt die sogenannte Störerhaftung (Anbieterhaftung), wegen der sich beispielsweise viele Geschäftsleute scheuen, ein offenes drahtloses Netzwerk anzubieten.

Bei den Treffen der Verwaltungsmitarbeiter, so erläutert Andrea Reich, EDV-Expertin im Rathaus, hatte man vom Freifunk in Neuenrade erfahren. Das offene drahtlose Netzwerk soll nun auch in Halver als Gemeinschaftsaktion aufgebaut und damit die Attraktivität der Stadt gesteigert werden. Auf der einen Seite will Olaf Panne, Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins, alle Mitglieder anschreiben, ob sie einen Router - der wird von der Stadt oder dem Stadtmarketingverein gekauft und programmiert - aufstellen und dafür einen kleinen Teil ihrer DSL-Bandbreite dafür abgeben.

Das können aber auch Privatpersonen sein, die lediglich den Strom für den Router oder auch Repeater - der das Routersignal empfängt und weiter leitet - zu zahlen haben. Wer das Internet anderen Smartphone-, Tablet- und Notebook-Besitzern zur Verfügung stellen möchte und natürlich auch selbst an öffentlichen Stellen davon profitiert, kann sich an Andrea Reich, Telefon 0 23 53/7 31 11, E-Mail a.reich@halver.de, wenden.

Der nächste WLAN-Router wird schon in Kürze im Jugendzentrum aufgestellt, weitere, insbesondere im Innenstadtbereich, sollen ebenso folgen wie das Anschließen von Repeater, die das Signal weiterleiten und damit das Netz vergrößern. - Det Ruthmann

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