Die Tunisreise von August Macke

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Walter Kühnert referierte im Rahmen eines VHS-Vortrags über Ausgust Mackes Tunis-Reise.

Halver - Die Tunisreise, die die drei Künstlerfreunde August Macke, Paul Klee und Louis Moilliet im Frühjahr 1914 unternahmen, gilt als Sternstunde der Malerei. Knapp 40 Aquarelle, über 100 Zeichnungen und zahlreiche Fotos brachte allein Macke von der 14-tägigen Reise in den Orient mit.

Wenige Monate später starb er auf einem Schlachtfeld in der Champagne einen allzu frühen, sinnlosen Soldatentod - kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs. An beides - die legendäre Tunisreise und Mackes Tod am 26. September 1914 - erinnerte Dr. Walter Kühnert am Mittwochabend im Kulturbahnhof bei einem Bildervortrag zum Thema „Die Tunisreise - August Macke zum 100. Todestag“.

Auf Einladung der Volkshochschule (VHS) Volmetal nahm Kühnert die beiden Jahrestage zum Anlass, Leben und Werk des großen Expressionisten zu beleuchten. Gleichzeitig diente der Vortrag dazu, auf den Ausstellungsbesuch der VHS im Kunstmuseum Bonn, das sich momentan mit der Künstlerfreundschaft zwischen August Macke und Franz Marc beschäftigt, vorzubereiten. Am 26. Oktober wird eine VHS-Gruppe die Bonner Ausstellung besuchen.

Welche Einflüsse für Mackes künstlerische Entwicklung prägend waren, wie sich sein Stil veränderte, auf welche Weise er Anregungen in eine eigene, persönliche Sprache umsetzte und dergleichen mehr kam bei dem fundierten Vortrag zur Sprache.

Auf den Blauen Reiter, Robert Delaunay und andere ging Referent Walter Kühnert in seinen Ausführungen ebenfalls ein. Und sozusagen im „Schnelldurchgang“ machte der Dortmunder auch mit den Künstlern Paul Klee und Louis Moilliet, Mackes Begleitern bei der Tunisreise, bekannt. - Monika Salzmann

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