Dorferneuerungsprogramm

Neue Finanzierungsmöglichkeit für Mehr-Generationen-Park in Oberbrügge

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Oberbrügge - Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung ruft Orte und Ortsteile mit bis zu 10.000 Einwohnern dazu auf, sich am Dorferneuerungsprogramm zu beteiligen. Bürgermeister Michael Brosch war am Mittwoch in Arnsberg und sagt: „Es würde sich für Oberbrügge anbieten.“

„Es ist richtig, dass das Aktionsbündnis Oberbrügge keine Leader-Mittel bekommt“, sagt Brosch. Jürgen Wiechert, Vorsitzender des Aktionsbündnisses, reagierte darauf „mit Verwunderung“. 

Doch das Dorferneuerungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen könnte eine weitere Möglichkeit sein, die Pläne für Oberbrügge zu realisieren – um 250.000 Euro geht es alleine für einen Multifunktionsraum und die Aufwertung der Sportanlage. 

Termin kann nicht eingehalten werden 

Die Höhe der Fördermittel beträgt höchstens 250.000 Euro für Gemeinden und höchstens 50.000 je Maßnahme privater Antragsteller. Denn das Programm beziehe auch ausdrücklich private Vorhaben in die Förderung, wie Ministerin Ina Scharrenbach erläutert. Die Summe könnte für das Aktionsbündnis reichen, allerdings müsste der Antrag für die Landesförderung bis zum 28. Februar bei der Bezirksregierung eingehen.

„Ende Februar kriegen wir gar nicht hin“, sagt Wiechert. So sei das Aktionsbündnis noch immer in der internen Klärung und könne sich erst für 2020 bewerben – wenn sie sich für das Dorferneuerungsprogramm entscheiden sollten. „So eine Summe ist auch mit Risiken verbunden.“ 

Für Michael Brosch habe sich bei dem Treffen im Heimatministerium jedoch noch einmal mehr bestätigt, dass sich das Programm für Oberbrügge anbieten würde. „Es ist ein spannendes Projekt“, sagt der Bürgermeister. „Wir würden es unterstützen.“ Das Aktionsbündnis setzt sich mit dem Programm auseinander. „Wir werden uns weiter informieren und überlegen, wie eine Finanzierung realisiert werden kann“, sagt der Vorsitzende. „Wir haben das Projekt weder vergessen noch aufgegeben.“

Das Dorferneuerungsprogramm

Bund und Land stellen zur Stärkung des ländlichen Raums rund 30 Millionen Euro zur Verfügung. Kommunen können sich bis zum 28. Februar um eine Landesförderung bei den zuständigen Bezirksregierungen bewerben. Die Höhe der Zuwendung beträgt höchstens 250 000 Euro je Projekt der Gemeinden und höchstens 50 000 Euro je Maßnahme privater Antragsteller. Ministerin Scharrenbach: „Der ländliche Raum in Nordrhein-Westfalen ist durch vielfältige Traditionen, Herausforderungen im Wohnungs- und Arbeitsmarkt und eine reichhaltige Kultur geprägt. Mit dem Dorferneuerungsprogramm 2019 wollen wir den Wandel und die Zukunft im ländlichen Raum aktiv unterstützen.

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