DLRG bildet Rettungsschwimmer aus

Übung für den Ernstfall: Auch die Wiederbelebung müssen die Rettungsschwimmer beherrschen.

Halver - Es kann so schnell passieren: ein Mensch gerät im Wasser in Not. Schnelle, richtige Hilfe ist gefragt – und genau deshalb bietet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt Kurse für Rettungsschwimmer an. Damit möchte sie Halverern die Möglichkeit bieten, sich fürs Retten im Wasser zu qualifizieren.

Von Lisa-Marie Weber

15 Kinder und Jugendliche haben sich für den ersten Kurs angemeldet und trainieren nun jeden Freitagabend für die Abschlussprüfung. Sie alle möchten das Rettungsschwimmabzeichen in Bronze beziehungsweise Silber bekommen. Prüfer Stefan Borlinghaus von der DLRG-Ortsgruppe Halver erhofft sich für die kommenden Kurse auch eine große Resonanz erwachsener Teilnehmer. Zusammen mit seinen Assistenten Sascha Borlinghaus und Timo Reinhardt übernimmt er die Ausbildung, die je acht Theorie- und Praxisstunden beinhaltet. „Ich denke, dass sehr viele Berufsgruppen von dem Rettungsschwimmerschein profitieren können.“ Gerade von Lehrern, Erziehern, Feuerwehrleuten und Menschen, die mit Gruppen arbeiten, erhoffe er sich Teilnahmen.

Während des Kurses lernen die angehenden Rettungsschwimmer vier verschiedene Abschleppgriffe, um bewusstlose und in Not geratene Personen aus dem Wasser zu befördern. Immer im Wechsel üben sie die unterschiedlichen Techniken, mal als Retter, mal als Geschädigter. Um den Ernstfall so realistisch wie möglich zu proben, gehören auch die Erstversorgung an Land, das Absetzen eines Notrufs oder die Wiederbelebung zu den Inhalten der Ausbildung. Doch gerade bei den jungen Rettungsschwimmern legen Ausbilder Stefan Borlinghaus und sein Team auch großen Wert auf eine realistische Einschätzung von Gefahrensituationen: „Vor allem Kinder und Jugendliche haben nicht die körperlichen Voraussetzungen, schwere Personen alleine zu retten. Da gilt es, Risiken zu kalkulieren und im Zweifel das eigene Leben zu schützen.“ In diesem Fall könne ein Rettungsschwimmer auch vom Land aus agieren. So kann der Helfer einen Notruf absetzen oder Gegenstände zum Festhalten ins Wasser werfen.

Wer Interesse an einem Rettungsschwimmer-Kurs der DLRG hat, kann sich bei Ausbilder Stefan Borlinghaus unter der Telefonnummer  01 60 / 7 51 04 38 oder per E-Mail an stefanborlinghaus@web.de melden. Weitere Infos unter www.halver.dlrg.de.

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