Diskussion um Standort für den Weihnachtsmarkt

Am Montag soll im Kulturbahnhof über das Thema „Verlegung des Weihnachtsmarkts“ gesprochen werden.

HALVER - Im vergangenen Jahr hatte der Heimatverein eine Umfrage unter den Ausstellern gestartet - mit dem Ergebnis, dass sich die aktiven Teilnehmer gegen eine Verlegung des Weihnachtsmarktes vom Kulturbahnhof zum „Alten Markt“ und auf die Frankfurter Straße - also mitten ins Zentrum - aussprachen.

Allerdings ist die Idee, die traditionelle Veranstaltung in die Innenstadt zu verlege n, noch nicht zu den Akten gelegt. Das war das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Vertretern der Stadtverwaltung, des Heimatvereins als Veranstalter, des Vereins Stadtmarketing für Halver und des Vereins Naturbühne Alter Markt im Herbst vergangenen Jahres.

Voraussetzung für eine Verlegung zum „Alten Markt“ sei aber, so wurde ebenfalls festgehalten, dass die bisherigen Aussteller - also Vereine, Schulen, Institutionen und andere - mitziehen. Darüber soll am kommenden Montag, 8. April, gesprochen und diskutiert werden und zwar ab 19.30 Uhr im Kulturbahnhof.

Ziel ist und bleibt dabei natürlich, den Halveraner Weihnachtsmarkt und seine Gemütlichkeit zu erhalten. Das könne sowohl am Kulturbahnhof, als auch am „Alten Markt“ geschehen. Beide Standorte würden ihre Vor- und Nachteile haben. Im Übrigen gab es früher noch einen anderen Standort für den Weihnachtsmarkt: Die Buden und Stände wurden damals zwischen Heimatmuseum und ehemaligem DRK-Heim aufgebaut.

Für den Standort „Kulturbahnhof“ spricht beispielsweise das einfachere Aufbauen der Stände. Für den „Alten Markt“ die bereits vorhandene Bühne, die Stromversorgung und die noch größere Enge, die noch mehr Gemütlichkeit verspreche. „Aber die Aussteller müssen mitziehen“, macht Olaf Panne, Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins deutlich, dass alles Ideen seien, über die man sprechen könne.

Eine Verlegung in die Innenstadt hätte ebenfalls zur Folge, dass sich Naturbühne- und Stadtmarketingverein deutlich stärker an Organisation und Planung beteiligten, die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt würde. So könnten durch Aktionen (beispielsweise ein Gewinnspiel) in Verbindung mit dem verkaufsoffenen Sonntag die Lücke zum Saal des Kulturbahnhofs, der möglicherweise von Ausstellern genutzt wird, geschlossen werden.

Letztlich müsse sich aber eine Mehrheit bei denjenigen finden, die aus dem Weihnachtsmarkt die traditionsreiche und gemütliche Veranstaltung am ersten Adventswochenende gemacht haben. Die sollen sich am Montag konkret äußern und mit den Vertretern der Stadt und der Vereine diskutieren.

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