Discounter will Verkaufsfläche verdoppeln

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Der neue Aldi-Markt am Halveraner Bahnhofsgelände soll diesem Neubau in Lüdenscheid gleichen, allerdings ohne das blaue Mittelteil des Gebäudes.

Halver - „Es wird heller, freundlicher und größer“, sagt Dirk Heesen über den neuen Aldi-Markt. Wie am Mittwoch berichtet, wird der Discounter seinen Standort an der Hagener Straße verlassen und sich im Zuge der Errichtung eines Einkaufszentrums am Bahngelände niederlassen. Bis zum Jahr 2016 werden sich die Kunden noch gedulden müssen.

Und obwohl es noch etwas dauert: „Der Umzug wird schon geplant“, sagt Heesen, der bei Aldi-Nord als Expansionsleiter am Standort des Zentrallagers in Radevormwald tätig ist. Frischer Wind, da ist sich Heesen sicher, wird dem Discounter, der schon viele Jahre in Halver ansässig ist, gut tun. Zu vermufft und altbacken sei die Filiale an der Hagener Straße mittlerweile. Und deutlich zu klein. Auf 586 Quadratmetern verkauft der Discounter am jetzigen Standort seine Waren, am Bahngelände sollen in Zukunft 1150 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung stehen, bei einer Gesamtfläche von 1522 Quadratmetern.

Die Innengestaltung wird sich, so erklärt Heesen, deutlich vom jetzigen Bild unterscheiden. Die Filiale an der Hagener Straße, in der Aldi seit 1996 eingemietet ist, entspreche bei Weitem nicht mehr den heutigen Standards. Auch von außen soll sich der Discounter am neuen Standort verändern - nicht zuletzt aufgrund von Vorgaben zur Vereinheitlichung der Geschäfte seitens der Stadt und des Investors. Die für viele Kunden gewohnte rote Klinkerfassade wird einer geputzten Fassade weichen. Ähnlich der erst vor Kurzem eröffneten Aldi-Filiale an der Kölner Straße in Lüdenscheid.

Das Sortiment des Discounters aber bleibt gleich, betont Heesen. Es werde dieselben Artikel geben, man sei nur breiter aufgestellt. Zum neuen Markt am Einkaufszentrum des Bahngeländes gehören zudem rund 300 Parkplätze.

Eigentümer des Neubaus am Bahngelände wird Aldi - wie auch schon an der Hagner Straße - nicht. „Eine Möglichkeit des Kaufs am Bahngelände bestand seitens des Investors Procom nicht“, sagt Heesen. Ein Mietverhältnis sei nicht unüblich, auch wenn Aldi Objekte gern in den eigenen Bestand übernehme.

Von Friederike Domke

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