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Nächster Schritt für Lidl in Halver 

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Von: Florian Hesse

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Lidl-Markt Hagener Straße, Halver
Die Tage des Lidl-Markts an der Hagener Straße dürften gezählt sein. Das Planungsrecht für den Neubau Herpine Weg hat einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. © Florian Hesse

In das Gesamtvorhaben Herpiner Weg kommt Bewegung. Mit dem Abschluss der sogenannten Offenlage ist der Weg frei für zwei wichtige Projekte: die Ansiedlung des Discounters Lidl, der seinen Standort an der Hagener Straße aufgeben möchte, und den Umzug der Firma Flora Wilh. Förster GmbH.

Halver - Die erneute Offenlage war erforderlich geworden aufgrund immissionsrechtlicher Einwände, die inzwischen ausgeräumt sind. Er rechne mit einem Bauantrag von Lidl noch in diesem Jahr, sagt dazu Kämmerer Markus Tempelmann, zuständig auch für Wirtschaftsförderung und Bauleitplanung. Immens wichtig ist der Schritt auch für die Firma Flora.

Das familiengeführte Unternehmen wird mit seinem Betrieb umziehen. Der neue Standort des in Schmidtsiepen ansässigen Unternehmens ist die neu entwickelte Liegenschaft am Herpiner Weg rund um das Gelände der ehemaligen Firma Jung Boucke. Dort hat das Unternehmen ein Teilgrundstück mit einer großen Halle erworben.

„In unseren bisherigen Gebäuden in Schmidtsiepen haben wir eine außerordentlich schlechte Energiebilanz und können räumlich nicht mehr wachsen“, erläutert Dr. Tobias Förster. Er leitet das 35 Mitarbeiter zählende Unternehmen in der vierten Generation. Die Flächen am Herpiner Weg sind fast doppelt so groß. Alle Bereiche des 146 Jahre alten Unternehmens werden umziehen.

„Für uns und unsere Mitarbeiter ist es eine großartige Chance, in solcher Nähe einen passenden Standort gefunden zu haben“, so Förster. Der Hersteller von Gartenwerkzeugen und Gartenausstattung hat über viele Jahre verschiedene Alternativen geprüft. Die Liegenschaft am Herpiner Weg bietet im Vergleich die besten Voraussetzungen. Flora rechnet mit einem Umzug im Jahr 2023.

Kämmerer Markus Tempelmann
Kämmerer Markus Tempelmann © Florian Hesse

„Die Stadt hat uns in der Planungsphase sehr unterstützt. Auch die Anregungen einzelner Nachbarn konnten in unsere Pläne aufgenommen werden“, so Förster. Der Kämmerer Markus Tempelmann freut sich: „Dass so ein traditionelles Unternehmen wie Flora in Halver bleibt, ist ein gelungener Beitrag zur Standortsicherung.“

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