„Die Schmerzen der Händler lindern“

Christian Thunig

HALVER ▪ Wie ist es um die Einkaufsstadt Halver bestellt? Diese Frage treibt derzeit die Initiative Pro Halver und den Verein „Naturbühne Alter Markt“ um. In einer Umfrage sollen die heimischen Einzelhändler ihre Sicht der Dinge schildern.

Die Resonanz auf die vor einer Woche gestartete Umfrage ist bislang jedoch überschaubar, wie Christian Thunig, 2. Vorsitzender der Initiative Pro Halver erklärt.

So habe er bis gestern lediglich neun Antworten zählen können – insgesamt hatte Thunig 49 Geschäfts- und Firmeninhaber angeschrieben. „Wir wollen aber weiter auf Rückmeldungen warten“, gibt das Pro-Halver-Vorstandsmitglied die Hoffnung auf regere Beteiligung nicht auf. Auslöser für die neue Befragung seien einzelne Stimmen gewesen, die von einem signifikant geringeren Kundenstrom in den Geschäften an der Frankfurter Straße berichteten. Daraufhin nutzte Christian Thunig in seiner Rolle als 2. Vorsitzender der Initiative seine Kontakte: In einem Rundschreiben fragte er, wer ebenfalls solche Beobachtungen gemacht hat – und welche Gründe die Händler für das Ausbleiben der Kunden sehen.

Und dabei stellt Thunig trotz der geringen Zahl an Rückmeldungen einen Trend fest: „Gleich mehrere Händler bemängeln die Verkehrssituation an der Frankfurter Straße.“ Nicht nur die Parkmöglichkeiten – inklusive Dauerparker- und Rangier-Problematik –, sondern auch die allgemeine Aufenthaltsqualität in der Innenstadt stehen bei vielen ganz oben auf der Mängelliste. „Kritisiert wurde unter anderem, dass sich das Niveau der Innenstadt deutlich verschlechtert hat. Nicht zuletzt eine Folge leer stehender Ladenlokale“, sagt Christian Thunig, der nun weiter auf Stimmen der Gewerbetreibenden hofft und am Ende mit Stadtverwaltung und Politik das Ergebnis besprechen will. „Wir wollen uns dann fragen, wie wir den Schmerz der Händler lindern können“, so der 2. Vorsitzende der Initiative Pro Halver. „Wir brauchen auf jeden Fall eine blühende Handelslandschaft, um einer Verwahrlosung der Innenstadt vorzubeugen.“ ▪ Frank Zacharias

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