Angebot für Kinder

Die Kindervilla startet durch: Zwei neue Gesichter bei der offenen Tür zur Eröffnung

Kindervilla Halver Anna Gütschow Aufgabe
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Freut sich auf die Kinder und die neue Aufgabe: Anna Gütschow.

„Wenn die Leute ohnehin wählen gehen, sollen sie einfach vorbeikommen“, sagt Anna Gütschow. Am Sonntag, 13. September, können sich Interessierte erstmals offiziell ein Bild von der neuen Nutzung der Kindervilla in Halver machen.

Halver – Am Sonntag, 13. September, öffnet von 12 bis 16 Uhr zum ersten Mal das „offene Angebot für Kinder von sechs bis elf Jahren“, wie die Leiterin Anna Gütschow es nennt. Den Begriff „offene Kinderarbeit“ kann sie nicht so leiden.

Die junge Frau aus Breckerfeld, 24 Jahre, ist Rehabilitationspädagogin und Reittherapeutin und seit Monatsbeginn mit 26,5 Stunden pro Woche angestellt bei der Sentiris gGmbH, die in der umgebauten Stadtdirektorenvilla an der Mittelstraße als Träger des Angebots für Kinder im Obergeschoss wie auch für die Großtagespflege im Erdgeschoss auftritt.

Anlaufstelle für Kinder

Zweimal in der Woche, das ist zunächst der Sommerfahrplan, ist die Kindervilla dann dienstags und freitags Anlaufstelle für Kinder, die sie jetzt nach und nach kennenlernen will. Kicker, Playstation, Brettspiele und Basteln – alles ist möglich und fast alles schon da. „Wenn ich heute Abend Toys in Hagen leergekauft habe, ist alles bereit“, sagt sie lachend.

Ideales Umfeld für das Kinderangebot: Anna Gütschow und Kristian Hamm auf dem Spielplatz.

„Herzlichkeit und Gelassenheit. Das ist das, was man für den Umgang mit Kindern braucht“, attestiert ihr auch nach gerade einer Woche ihr neuer Arbeitgeber, Sentiris-Geschäftsführer Kristian Hamm, der Anna Gütschow auch noch eine Werkstudentin an die Seite stellen kann. Hanna Kriese wird damit zweite Ansprechpartnerin für die jungen Halveraner sein.

Wir sind eine offene Anlaufstelle, aber keine Betreuung.

Anna Gütschow, Leiterin des offenen Angebots in der Kindervilla

Am Sonntag gibt’s für die Kinder Muffins und Getränke, eine kleine Überraschungstüte, in der sich überraschenderweise auch eine Mund-Nasen-Maske findet („weil man die ja immer braucht“), etwas zum Basteln und zum Spielen. Die Erwachsenen können sich in den nagelneuen Räumen umschauen oder am Stehtisch auf der Dachterrasse schwätzen.

In direkter Lage zum neuen Spielplatz

Was Anna Gütschow am Herzen liegt: „Wir sind eine offene Anlaufstelle, aber keine Betreuung.“ Das heißt, die Kinder dürfen kommen und gehen, wann sie wollen. „Es ist ein freiwilliges Angebot.“ Die Kinder einfach abliefern zu können, sei im Konzept nicht vorgesehen.

Die Lage findet die neue Leiterin für das Angebot aber ideal. Der zentrale Spielplatz passe dazu, auch die Nähe zur Lindenhofschule, bei der sie auf gute Zusammenarbeit und vielleicht interessante gemeinsame Projekte hofft.

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