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Die ersten Details: Pläne für Weihnachtsmarkt im MK

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Von: Sarah Lorencic, Monika Salzmann

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Weihnachtsmarkt Halver
Die Planungen laufen: Der Weihnachtsmarkt in Halver soll am letzten Novemberwochenende stattfinden. © S. Meyrich

Es gibt Pläne für einen Weihnachtsmarkt im MK. Nach einem Jahr Pause soll auch diese Veranstaltung wieder stattfinden. Die Akteure treffen sich für die Vorbereitungen. Am ersten Adventswochenende ist es dann soweit.

Halver – In Stein gemeißelt ist der Halveraner Weihnachtsmarkt noch nicht. Wenn alles so bleibt, wie es ist, dürfen sich die Halveraner in diesem Jahr allerdings auf Glühwein, winterliche Leckereien, Kunsthandwerk und mehr an liebevoll geschmückten Ständen freuen.

Von Freitag, 26. November, bis Sonntag, 28. November, ist der Weihnachtsmarkt geplant – Corona-bedingt als reine Außenveranstaltung ohne Einbeziehung des Kulturbahnhof-Saals. Wie und unter welchen Voraussetzungen der Markt am ersten Adventswochenende starten kann, klärten Wilhelm Helbert vom Heimatverein und Klaus-Dieter Lau vom Fachbereich Bürgerdienste am Donnerstag bei einer ersten Vorbesprechung mit Weihnachtsmarktbetreibern. Als weitere Ansprechpartner seitens der Stadt waren Lutz Eicker und Melissa Klinker bei der Zusammenkunft im Bürgerzentrum zugegen.

Hoffen auf Durchführung

„Es sieht 2021 so aus, als ob wir einen Weihnachtsmarkt machen können“, erklärte Wilhelm Helbert. Allerdings sei das letzte Wort noch nicht gesprochen. Stichwort Corona. Man könne nicht in die Zukunft schauen, ergänzte Lutz Eicker. Es bleibe zu hoffen, dass sich die Coronazahlen weiter so entwickeln, wie es derzeit der Fall ist, sodass Hoffnung bestehe, dass der Weihnachtsmarkt zu 80 Prozent stattfinden könne.

Auf Nachfrage von Klaus-Dieter Lau sprachen sich die Weihnachtsmarktbetreiber für die Beibehaltung der Öffnungszeiten aus. Heißt: Der Weihnachtsmarkt ist am Freitag von 17 bis 22 Uhr, am Samstag von 14 bis 22 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Die Zeiten sind für alle Aussteller verbindlich. Für die Beschallung zeichnet wie gewohnt Sven Issel verantwortlich. Zwar werde die Stadt wieder Tannengrün und Weihnachtsbäume zur Verfügung stellen, dies reiche jedoch nicht aus, um die Stände weihnachtlich herauszuputzen. „Wir legen Wert darauf, dass die Stände schön geschmückt werden“, nahm Lau die Betreiber in die Pflicht.

Weihnachtsbaum gesucht

Für den traditionellen Standort am Kulturbahnhof sucht die Stadt noch einen Weihnachtsbaum. Dieser soll wie jedes Jahr in der Weihnachtszeit und auf dem voraussichtlich stattfindenden Weihnachtsmarkt ein Blickfang sein. Normalerweise ist der Baum eine Spende. Und auch in diesem Jahr ruft Klaus-Dieter Lau vom Ordnungsamt der Stadt dazu auf, sich zu melden, wenn man dieses Jahr einen Baum spenden kann. Bisher sei das aber noch nicht passiert.
Die Tanne sollte mindestens fünf Meter hoch sein, gerne größer. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs kommen vorbei, fällen den Baum und nehmen ihn mit zum Kulturbahnhof. Eine Anfahrt mit einem Lkw sollte möglich sein, erklärt Klaus-Dieter Lau. Es entstehen keine Kosten für die Spender. Und vielleicht freut sich ja der eine oder andere, dass der zu groß gewordenen Baum im Garten gefällt werden kann und als neue Aufgabe die Stadt weihnachtlich schmückt

Zusätzlich zu den vom Heimatverein angeschafften Hütten hat sich die Stadt zehn Hütten in Schalksmühle für ihren Weihnachtsmarkt reserviert. Die Bewachung der Hütten in der Nacht übernimmt der Schäferhundeverein.

Beim Besuch des Weihnachtsmarktes gilt die 3G-Regel. Stichprobenartig werde das Ordnungsamt die Einhaltung kontrollieren, stellte Lutz Eicker in Aussicht. An Tischen seien die Betreiber von Essensständen zudem in der Pflicht, die 3G-Regel zu überprüfen. Derjenige, der sich verweigere, bekomme auch nichts – bis hin zum Platzverweis.

Nach jetzigem Stand der Coronaverordnung bestehe im Freien und damit auch für den Besuch des Weihnachtsmarktes keine Maskenpflicht. Da bereits einige Weihnachtsmärkte im Umkreis von Halver abgesagt sind, rechnen die Verantwortlichen damit, dass es voll wird. Klaus-Dieter Lau hofft, dass der ein oder andere Aussteller, der dadurch anderswo nicht ausstellen kann, noch für den Halveraner Weihnachtsmarkt gewonnen werden kann. „Wer Kunsthandwerker kennt, gerne ansprechen“, ermunterte er.

Für den Aufbau der Hütten wird die Bahnhofstraße zum jetzigen Stand ab Mittwoch, 24. November, vom Baumtor bis zum Lebensmittelmarkt ab 18 Uhr gesperrt. Hinzu kommt ab Donnerstag eine Sperrung bis zur Zufahrt des Einkaufszentrums. Bis Montag um 9 Uhr gilt die Sperrung dann.

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