Änderungen beim Personalausweis

Der alte „Perso“ läuft ab - Tipps zum Wechsel

Personalausweis Perso Halver Symbolbild
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Änderungen beim Personalausweis stehen an.

Wer eine Reise plant, sollte vorher schauen, ob der Ausweis noch gültig ist. Wer das nicht tut, sollte trotzdem danach gucken. Denn es stehen einige Änderungen bevor.

Halver – Wer noch einen alten, grünlich-farbenen Ausweis besitzt, hat spätestens ab dem 1. November keinen gültigen „Perso“ mehr. Darauf weist das Einwohnermeldeamt der Stadt Halver hin. Wer jünger aussieht, als er ist, könnte beim Kauf von Alkohol oder Tabak ab dem 1. November also an der Supermarktkasse scheitern.

Interessant ist der Stichtag auch deshalb, weil die alten Ausweise in der Zeit von April 1987 bis zum 30. Oktober 2010 ausgestellt wurden. Bei einer Gültigkeit von zehn Jahren werden Ende kommenden Monats also die letzten fällig.

Wer jetzt nach dem Blick in die Brief- oder Handtasche feststellt, dass es Zeit für einen neuen „Perso“ wird, kann sogar noch etwas Geld sparen. Das neue Dokument im Scheckkartenformat kostet zurzeit noch 28,80 Euro. Die Gebühr soll, wenn der Bundesrat zustimmt, auf 37 Euro steigen.

Fingerabdruck erst ab August 2021 Pflicht

Und wer jetzt oder in den kommenden Monaten seinen neuen Ausweis beantragt, kann das auch noch ohne Speicherung der Fingerabdrücke. Das wird erst Pflicht ab dem 2. August 2021, erläuterte Gabriele Kasemann das Verfahren, das in Deutschland durch das PAuswG, das Personalausweis-Gesetz, geregelt ist.

Für Missverständnisse gesorgt habe zudem eine Ankündigung, dass die für den Personalausweis erforderlichen Bilder nur noch in elektronischer Form übermittelt werden dürfen, heißt es im Melde- und Passamt des Halveraner Rathauses. Dies werde aber erst im Jahr 2025 zur Pflicht.

Fotos vorerst weiter in gedruckter Form

Bis dahin gelte, dass die Fotos ausschließlich in gedruckter Form angenommen werden können. Absehbar sei, dass dann auch in Halver ein Automat mit Fotokabine aufgestellt werden könnte. Ziel ist dabei, die Ausweise fälschungssicherer zu machen gegen das sogenannte Morphing – die Überlagerung zweier Bilder, die damit auch die biometrischen Daten unterschiedlicher Personen aufweisen.

Für reisefreudige Familien sinnvoll ist übrigens auch die persönliche Beratung im Rathaus. Kinderreisepässe können ab dem 1. Januar 2021 nur noch für ein Jahr ausgestellt beziehungsweise verlängert werden. Die jeweilige Verlängerung ist mit Kosten verbunden, die sich bei mehreren Kindern über Jahre auf nennenswerte Beträge aufsummieren können.

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