"Ohne Yoko" im Werkhof

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Halver - Druckvoll, mitreißend, frisch und dynamisch spielte die Coverband Ohne-Yoko, in Halver nach mehrmaligen Gastspielen mittlerweile bestens bekannt, am Freitagabend in der Stage-Halle im Werkhof auf. Drei Sets, bis zum Rand mit guter, tanzbarer Rock- und Popmusik gefüllt, brachten die Musiker aus Lüdenscheid, Hohenlimburg, Schalksmühle und Herscheid zu ihrem gefeierten Live-Konzert an vertrauter Wirkungsstätte mit.

In der Besetzung Nicole Friese und Patrizia Camassa (Lead-Gesang), Marc Friese (Bass), Heiko Lautwein und – neu – Axel Eberl (E-Gitarre) sowie Stefan Klobes (Schlagzeug) machte die Band auf Einladung des Livemusikclubs die Nacht zum Tag. In leicht veränderter Aufstellung – ohne Keyboarder, dafür mit einem zweiten Gitarristen – gab die Gruppe bekannten und beliebten Hits von Tina Turner bis Sunrise Avenue und Roxette, von Phil Collins bis Bon Jovi und Gloria Gaynor eine eigenständige, sehr persönliche Note.

Zwischen gestern und heute, unvergessenen Ohrwürmern der 70er-, 80er- und 90er-Jahre und Charthits aus der letzten Zeit gelang ein famoser Brückenschlag. „Einige Stücke klingen jetzt etwas anders“, erklärte die Band. „Lasst euch überraschen!“ Gemeint war das Fehlen des Tasteninstruments bei gleichzeitiger Verstärkung an den Saiten. Von Anfang an drückte die sechsköpfige Formation tempomäßig kräftig aufs Gaspedal. Dass alle nur Songs spielen, an denen sie selbst Spaß haben und bei denen sie sich nicht verbiegen müssen, war jeder Nummer – manchmal etwas rockiger, manchmal etwas sanfter als das Original – deutlich anzumerken. Vor allem die beiden Frontfrauen, die mit ihren ausdrucksstarken Stimmen begeisterten, sprühten nur so vor Energie und rissen alle mit.

Songs, die (fast) jeder kennt und meist auch mitsingen kann, reihte die Band wie Perlen an die Schnur. Von „I’m so excited“ bis „Walking on sunshine“, von „Simply the best“ bis „Proud Mary” reichte die immense Spannbreite des rockigen Repertoires. Hauptsächlich englischsprachige Titel, aber auch deutschsprachige Nummern wie „Millionen Lichter“ von Christina Stürmer oder „Sexy“ von Marius Müller-Westernhagen führte die Gruppe im Gepäck.

„midlive“ als nächster Gast

Von null auf gleich war in der gemütlichen Atmosphäre der Stage-Halle Stimmung da. Jeder wippte, tanzte, klatschte und sang vielfach auch mit. Bis nach Mitternacht hielt die Coverband, die eine höchst unterhaltsame und kurzweilige Performance bot, die Gäste auf den Beinen. Spieltechnisch versiert und vielseitig sowie gesangstechnisch top durch die Power von zwei stimmgewaltigen Sängerinnen punktete die Gruppe bei den Fans. Das nächste Highlight vor Ort steht bereits in Kürze an, wenn die Clubband midlive am 30. April zum Tanz in den Mai aufspielt. Einlass ist um 19.30 Uhr, Beginn um 20.30.

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