Mitarbeiter und Kinder erneut getestet

Kita-Zukunft nach Corona-Fall: Zweiter Reihentest gibt Klarheit 

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Die Kita Wunderland trifft Vorsichtsmaßnahmen.

[Update] Oberbrügge - Nach einem Corona-Fall in der Kita Wunderland in Oberbrügge mussten Kinder und Mitarbeiter in eine häusliche Quarantäne. Die Einrichtung musste schließen. Nun sind zwei Wochen rum, die Ergebnisse der zweiten Reihentestung liegen vor. 

  •  Infiziertes Kind in der Kita Wunderland in Oberbrügge.
  • Einrichtung für zwei Wochen geschlossen
  • Gute Nachrichten nach zweiter Reihentestung.

Update, 26. August, 13.13 Uhr: Nach durchweg negativen Testergebnissen bei Kindern und Personal kann die Kindertagesstätte Wunderland in Oberbrügge am Donnerstag wieder in vollem Umfang in Betrieb gehen. 

Für 46 Kinder und 14 Mitarbeiterinnen bedeuten die Ergebnisse nach jeweils zwei negativen Reihentests das Ende der zweiwöchigen Quarantäne. „Wir eröffnen sofort mit der vollen Stundenzahl unter Einhaltung aller Hygieneregeln“, teilt Sentiris-Geschäftsführer Kristian Hamm mit. Einschließlich der Kinder, die nicht von Tests und Quarantäne betroffen waren, weil sie beim Auftreten noch nicht die Einrichtung besucht hatten, werden dann am Nocken 59 Kinder in zweieinhalb Gruppen betreut.

Update, 25. August, 8.13 Uhr: Nach einem zweiten Reihentest in der Kindertagesstätte Wunderland in Halver-Oberbrügge geht die Sentiris gGmbH als Träger davon aus, am Donnerstag, 27. August, den Betrieb aller Gruppen in vollem Umfang wieder aufnehmen zu können. 

Voraussetzung sei, dass die Ergebnisse wie nach der ersten Testung negativ ausfielen. Bei eventuell positiv getesteten Einzelfällen werde gemeinsam mit dem Kreisgesundheitsamt über das Vorgehen entschieden, so Geschäftsführer Kristian Hamm. 

Zweiter Reihentest am Montag

46 Kita-Kinder und 14 Mitarbeiterinnen hatten sich am gestrigen Montag, dem zweiten Test unterzogen, der wieder in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Fachbereichs Bürgerdienste abgewickelt wurde. 

Mit Pixi-Büchern habe man den Kindern die Wartezeit verkürzt, zur Belohnung gab’s ein Eis der Schalksmühler Eisdiele Bruno (Eiscafé Valentina). Während der Schließungszeit hatte die Kita versucht, die Kinder in Quarantäne mit Videos aufzumuntern. Auch für die Mitarbeiterinnen gab’s „Nervennahrung“ und kleine Gutscheine. Logistisch unterstützt wurde die Kita dabei auch vom Bell-Verlag.

Update, 12. August, 9.01 Uhr: In der Familie eines Kindes der Kita Wunderland gibt es einen Corona-Fall. Die gemeinnützige Sentiris GmbH hat als Träger der Einrichtung nach dieser Info Vorsichtsmaßnahmen getroffen. 

In Absprache mit dem Jugendamt und dem Familienministerium wurden die betroffenen Gruppensettings vorsorglich geschlossen. „In Absprache mit allen zuständigen Behörden rollt dann eine Mini-Maschinerie an“, sagt Sentiris-Geschäftsführer Kristian Hamm. 

Zwei von drei Gruppen sind geschlossen

In der Kita Wunderland gibt es seit dem eingeschränkten Regelbetrieb aufgrund der Corona-Krise drei dieser Gruppensettings, erklärt Hamm auf Nachfrage. Es finde keine „Vermischung der Kinder“ zwischen den drei Gruppen statt. Allerdings teilen sich zwei Gruppen den selben Waschraum und Flur. Daher entschied sich der Träger gemeinsam mit den Behörden bereits am Freitag zwei dieser Gruppen zu schließen. Sie bleiben es vorerst auch bis einschließlich heute.

Alle Mitarbeiter, die mit dem Kind in Kontakt standen und somit als Kontaktpersonen gelten, wurden außerdem am Montag auf das Coronavirus getestet. Es handelt sich um sieben Mitarbeiter, sagt Hamm. 

Testergebnisse sind da

Die Testergebnisse lagen bereits am Dienstagnachmittag vor: Alle sind negativ. "Fürs Erste sind wir sehr erleichtert", heißt es vonseiten Sentiris.

Erst vor wenigen Wochen gab es Corona-Fälle im Seniorenzentrum Bethanien in Halver. 

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