Halver

Ein Signal an alle Halveraner

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„Zusamen halten für Halver und gegen die Krise“: Stadt und Stadtmarketingverein bieten eine Plattform für Geschäftsleute und Kunden.

Halver – Rund 7500 Haushalte gibt es in Halver. Und nicht jeder hat Zugang zum Allgemeinen Anzeiger oder der städtischen Internet-Seite www.halver.de. Mit einer Postwurfsendung wollen die Stadt Halver und der Stadtmarketingverein versuchen, möglichst alle Bürger zu erreichen.

Der Grundtenor: Passt weiter aufeinander auf, haltet Abstand. Und erhaltet durch euer Einkaufverhalten die Infrastruktur an Geschäften, die Halver jetzt und in Zukunft braucht. Wir teilen uns die Kosten, sagt Bürgermeister Michael Brosch zu dem Projekt, dass spätestens heute in jedem Briefkasten gelandet sein dürfte. Für das Stadtmarketing und die Stadt selber geht es finanziell um einen „vierstelligen Betrag“, mit dem man das Bewusstsein für die Problemlage schaffen möchte, das bei den meisten Bürgern längst vorhanden sein müsste. Und fürs Stadtmarketing gilt es, die Sorgen und Nöte der Anbieter in Halver in den Blick zu rücken. 

Coronavirus in Halver: Unterstützung des lokalen Einzelhandels

Es gehe darum, dem Einzelhandel sowie der Gastronomie eine Plattform und somit die Möglichkeit zu bieten, auch ohne direkten Kundenkontakt ihre Produkte dort anzubieten, wo die Halveraner auch wohnen. Worum es geht, skizzieren Matthias Clever, Geschäftsführer des Stadtmarketinsvereins Halver, und Christina Teipel, Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, im Brief an die Halveraner selbst. In nahezu allen Bereichen – ob Kosmetik, Pflege und Wellness, ob Handwerk und Reparatur, im Textilhandel oder Schuhgeschäft und gerade in Restaurants und Kneipen – stehen viele kleine Unternehmer mit dem Rücken zur Wand. 

Der Ausweg ist aus ihrer Sicht der Einkauf im Lokalen. Mit dem Internet-Portal www.heimat-liebe-halver.de soll für Geschäftsleute auf einfache Weise nicht nur die Möglichkeit eröffnet werden, auf ihre Lieferdienste zu verweisen, sondern auch auf die Gelegenheit, im Voraus Gutscheine zu erwerben, so die Erklärung. Die Idee dahinter: Jetzt Liquidität zu schaffen für vielleicht weitere Wochen bis Monate im Corona-Modus. Auch Stadtkämmerer Markus Tempelmann hatte sich kürzlich noch für ein solches und auch dauerhaftes Modell in Kooperation mit dem Stadtmarketingverein Halver stark gemacht. Halvers Bürgermeister Michael Brosch weist in einem Einleger des Anschreibens auch auf weitere Aspekte hin, die im Zusammenhang mit der aktuellen Krise Gültigkeit haben und bewahren: Es gebe eine Reihe ehrenamtlicher Hilfsangebote, die seitens der Stadt Halver koordiniert würden. 

Dazu zählten die Unterstützungsangebote an persönlichen Hilfeleistungen, die von Claudia Wrede (Tel. 0 23 53/7 31 49) über das Bürgerzentrum an der Mühlenstraße koordiniert würden – ebenso die Sammlung von nötigen Schutzausrüstungen für pflegende Einrichtungen und Betriebe. 

Weitere Informationen

Wer mehr über dieses Thema in einem Gespräch erfahren möchte, kann sich unter der Rufnummer 0 23 53/7 31 06 direkt ans Corona-Telefon der Stadt Halver wenden. Wer persönlich Geld spenden möchte für Mitbürger in Halver, die durch die Corona-Krise in Not geraten sind, kann das über ein eigens eingerichtetes Spendenkonto tun. Spenden werden dort eingesetzt und dorthin weitergeleitet, wo sie am dringendsten gebraucht werden. 

Spendenkonto

Mit dem Stichwort Spende Corona kann eine Spendensumme auf folgendes Konto überwiesen werden: IBAN 4585 0005 0000 0003 56.

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