Coronavirus im MK: Schulöffnung

Endlich wieder Schule: So bereiten sich die Hausmeister vor

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Halver/Schalksmühle - Schulhausmeister haben ordentlich zu tun. Neben Routinearbeiten laufen die nötigen Vorbereitungen für die Schüler.

„Tische und Stühle kommen raus“, sagt Michael De Vuyst. In einem anderem Kontext könnte dieser Satz das Einläuten der Sommersaison bedeuten, bei der man auf der Außenterrasse einer Gastronomie einen Kaffee oder ein kühles Bier trinkt. Doch solche Bilder sind in weiter Ferne.

Rausgeräumt werden die Stühle und Tische aus den Klassenzimmern der Humboldtschule. Hausmeister Michael De Vuyst hat noch einige Klassenräume vor sich und bereitet den neuen Schulalltag, der Donnerstag wieder beginnt, so gut es geht vor. In einem Klassenraum dürfen sich nur noch 13 Schüler und eine Lehrkraft aufhalten, erklärt der Leiter der Realschule Friedhelm Schröder stellvertretend auch für die Sekundarschule. Also muss etwa die Hälfte des Mobiliars ausgeräumt werden. Die Räume werden unter Einhaltung der Mindestabstandsregelungen eingerichtet, sagt Schröder. Mit zwei Metern Abstand.

Coronavirus im MK: "Sehr ruhig in der Schule"

Der Hausmeister habe einiges zu tun. Neben der Routinearbeiten kommen nun also noch solche Arbeiten hinzu. „Keine Schüler in der Schule heißt nicht gleich weniger Arbeit für den Hausmeister.“ Im Gegenteil. Für einige Maßnahmen sei jetzt mehr Zeit gewesen. „Es ist schon sehr ruhig in der Schule“, sagt De Vuyst über seinen Alltag, der in Zeiten von Corona ein anderer ist.

Aber Arbeit habe er genug. Auch in der Aula waren in den vergangenen Wochen Handwerker. Sie brachten neue Brandschutztüren an. Und in diesem Zuge wurden alte Mauern entfernt und neue gebaut. Auch wenn der Hausmeister selbst nicht diese Arbeiten vornimmt, war er immer involviert. Aktuell konzentriert er sich auf alle nötigen Vorbereitungen für das Eintreffen der Schüler am Donnerstag. Wenn die Schüler wieder kommen, wird er sich etwas von ihnen fernhalten. Er gehört mit einem Alter von 61 Jahren zur Risikogruppe und soll das Infektionsrisiko so gering wie möglich halten. Aber: „Wir kriegen das schon hin“, sagen De Vuyst und Schröder.

Situation an der Grundschule Spormecke

In der Grundschule Spormecke kümmert sich Hausmeister Joachim Spengler momentan vor allem um die Umlage der Schule. Routine im Frühling und Sommer. So auch das Einsammeln von Müll im Umkreis der Schule, etwa auf dem Parkplatz. Hin und wieder muss der Hausmeister auch die Absperrungen vom Schulhof erneuern.

Mehr Zeit hatte er jetzt für Aufräumarbeiten, die sonst schon mal liegen bleiben müssen. Keller und Dachboden zum Beispiel, sagt Joachim Spengler. Aber auch in der Spormecke waren viele Handwerker in der vergangen Zeit. Die Toiletten der Kinder wurden umgebaut, Wände dafür eingerissen und neu gezogen. Auch Heizungsbauer waren in der Grundschule. Arbeiten, die sonst eher in den Ferien stattfinden, konnten nun vorgezogen werden. Wenn die ersten Schüler am 4. Mai wieder zurück in die Schule kommen, gibt es für die Mädchen und Jungen also einiges an Neuerungen zu entdecken.

Lesen Sie hier mehr zur aktuellen Situation im MK.

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