Tag der offenen Tür in Corona-Zeiten

Corona-konformer Einblick: Offene Türen in der Humboldtschule

Humboldtschule Halver, Tag der offenen Tür, Corona
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Grüne Oase der Ruhe. Das Atrium der Humboldtschule ist fertiggestellt. Humboldtschule Halver, Tag der offenen Tür, Corona

Der Tag der offenen Tür an der Humboldtschule wird in diesem Jahr etwas anders ausfallen.

Halver – Jedes Jahr seit ihrer Gründung 2015 erleben Schüler, Eltern und Lehrer die Halveraner Humboldtschule neu. Grund sind immer neue Arbeiten an Gebäude, Ausstattung und Konzeption. In der aktuellesten und wahrscheinlich schönsten Auflage können Eltern die Schule am 19. und 20. November in Augenschein nehmen. Das sind die Tage der offenen Tür.

Alles geschehe corona-konform, versichert Schulleiter Reiner Klausing. Anmeldungen sind erforderlich, nur Kleinstgruppen werden durchs Gebäude geführt, Teilnehmerlisten ausgefüllt oder elektronisch festgehalten (App fürs Handy: eguest). Und natürlich herrscht Maskenpflicht, und die Abstände müssen stimmen, was inzwischen ohnehin zum Alltag gehören sollte.

Anmeldungen sind ab sofort möglich per E-Mail unter sekretariat@humboldtschule-haler.de oder unter Tel. 0 23 53/6 11 99 60. Direkt eingeladen sind ohnehin die Eltern aus der Lindenhofschule für den Donnerstag, 19. November, und die aus der Regenbogenschule für den darauffolgenden Freitag, 20. November, an beiden Tagen in der Zeit um 15 und um 16.30 Uhr, also für jeweils anderthalb Stunden. Wer spontan vorbeischauen möchte, kann sich – falls Platz vorhanden – noch einer der Kleinstgruppen anschließen, sagt Klausing über den Tagesplan.

Mittagspause. Wann Zeit dafür ist, wissen Schüler und Lehrer übrigens unabhängig von der Pausenschelle. Die wurde abgeschafft, weil’s entspannter ist. Humboldtschule Halver, Tag der offenen Tür, Corona

Um einen Überblick über den Betrieb an der inzwischen kompletten Schule mit Jahrgängen von der 5. bis zur 10. Klasse zu ermöglichen, sind Stationen eingerichtet. Was ist ein Lernbüro und eine Lerninsel, wie funktioniert der Ganztagsbetrieb, was gibt’s zu essen? Das sind unter anderem die Fragen, die an den beiden Tagen ausführlich beantwortet werden, wenn in den Familien demnächst die Entscheidung über die nächste Station der Schullaufbahn ins Haus steht.

Wachsende Identifizierung mit der Schule

Warum es die Humboldtschule sein sollte, beantwortet Klausing im Gespräch und beim kurzen Gang durch die Schule inhaltlich – aber auch mit Blick auf den baulichen Zustand, der sich nach den zurückliegenden Baustellen-Jahren sehen lassen kann. Aktuelles Highlight ist das Atrium zwischen den hergestellten Fensterfronten. Optisch und vor allem auch energetisch hat das Schulgebäude enorm gewonnen. „Wir fühlen uns total wohl“, sagt der Schulleiter in Richtung der Stadt Halver als Schulträger, die enorme eigene und Fördermittel in Lernmöglichkeiten und -atmosphäre investiert hat. Und nicht zu vergessen sei der Förderverein, der außer der Reihe immer noch einiges möglich mache – das Waldsofa im Atrium und die Möblierung des Ruheraums, den sich die Schüler gewünscht hätten, seien zwei Beispiele dafür.

Im Ergebnis führe das alles zu einer weiter wachsenden Identifizierung mit der Schule, weil die Kinder und Jugendlichen die Chance erhielten, nicht nur in diesem Umfeld miteinander zu lernen, sondern sich auch selbst einzubringen: „Wie gehen wir mit unseren Handys in der Schule um?“ Das war erst kürzlich das Thema. Schüler aller Jahrgänge, die Schülervertretung und auch das Kollegium waren beteiligt an dem Regelwerk, das dann für alle gelten soll – selbstbestimmt von allen.

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