Testzentrum, Impftermine & Co.

Corona in Halver: Testzentrum für Ende März geplant

Testzentrum Corona Halver
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Ende März könnte ein Testzentrum am DRK-Gebäude den Betrieb aufnehmen, so das Ziel.

Die Einrichtung eines Testzentrums in Halver genießt zurzeit höchste Priorität im Rathaus. Das gilt für Halver wie auch für die weiteren Kommunen im Kreis. Doch auch weitere Dinge sind Thema.

Halver – Eine Schlüsselrolle spiele in Halver wie auch in anderen Städten und Gemeinden das DRK, sagt Bürgermeister Michael Brosch im Nachgang zur Bürgermeisterkonferenz vom Freitag.

Für alle Halveraner bestehe bereits jetzt die Möglichkeit, sich einmal in der Woche kostenfrei im Testzentrum in Lüdenscheid per Schnelltest auf Corona testen zu lassen. Ziel sei es, diese Möglichkeiten auch ortsnah anbieten zu können mit einem Testzentrum im DRK-Gebäude, welches dann gemeinsam mit DRK und privaten Anbietern betrieben werden könnte. Denn es sei absehbar, dass weitere Öffnungsschritte an das Vorliegen eines negativen Testergebnisses gekoppelt werden dürften. Er hoffe, dass Ende März ein solches ortsnahes Angebot realisiert sei, so Brosch im Gespräch und einer Mitteilung auf der Homepage der Stadt Halver.

Vorgezogene Impftermine fürs Ordnungsamt?

Eine gute Nachricht gebe es für alle Einsatzkräfte in den Ordnungsbehörden, die in Ausübung ihrer Außendiensttätigkeit einem hohen Infektionsrisiko durch regelmäßigen Bürgerkontakt ausgesetzt seien. Dieser Personenkreis könne sich ab sofort im Impfzentrum impfen lassen. In Halver seien es etwa 20 Personen, die durch den Außendienst in direkten Kontakt zu Bürgern stünden und sie im persönlichen Gespräch auf Hygiene- und Maskenregeln aufmerksam machen müssten. Er halte dies angesichts der zurzeit verfügbaren Impfkapazitäten für eine sehr gute Entscheidung.

Angesichts einer vergleichbaren Situation der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, die bislang nicht zu dem impfberechtigten Personenkreis zählen, halte er ein pragmatisches Vorgehen aller Kommunen gemeinsam mit dem Märkischen Kreis in gleicher Richtung für ein wichtiges und überfälliges Signal der Wertschätzung. Gemeinsam suche man hier nach einer kurzfristigen Lösung. „Ich bin generell der Auffassung, dass die momentane Impfstrategie zwar grundsätzlich richtig, aber leider deutlich überbürokratisiert ist, wenn ich auf die lange Liste kurzfristig verfügbarer freier Termine im Impfzentrum schaue und höre, dass auch ausreichend Impfstoff da ist“, sagt Brosch.

Wahlhelfer als Teil der Impfgruppe?

Eine Aufnahme von Wahlhelfern in die Impfgruppe mit erhöhter Priorität, das heißt, der Gruppe 3, dürfte für NRW keine Auswirkungen haben, da die nächste Wahl erst Ende September ansteht und bis dahin eigentlich alle ein Impfangebot erhalten haben sollen.

Als erfreulich empfinde er zudem die Mitteilung von Landrat Marco Voge vom Freitag, dass kreisweit die Voraussetzungen zur Verwendung der Luca-App geschaffen werden, um ein einheitliches System zu haben und die Anbindung an das Gesundheitsamt digital sowie unkompliziert sicherzustellen. Hierdurch könne die Kontaktnachverfolgung Infizierter, die immer noch einen wesentlichen Teil der Arbeit des Gesundheitsamtes ausmacht, künftig deutlich vereinfacht werden.

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