Änderungen bei Schnelltests

Corona im MK: Testzentrum nimmt bald Geld - so viel müssen Bürger bezahlen

Corona-Tests kosten bald.
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Corona-Tests kosten bald.

Bald ändern sich die Regeln für Testungen auf das Coronavirus. Nicht jeder Bürger hat dann einen Anspruch auf einen kostenlosen Test. Ein Schnelltest kostet dann Geld. Allerdings gibt es Ausnahmen.

Halver – Ab dem 11. Oktober hat nicht jeder Bürger mehr die Möglichkeit, sich kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. Dieser Regelung kommt auch das DRK Halver in seinem Testzentrum an der Thomasstraße nach. Tests kosten dann 15 Euro, es muss bargeldlos gezahlt werden.

Doch es gibt Ausnahmen: Für bestimmte Personengruppen – so ist es in der Verordnung geregelt – gibt es weiterhin die Möglichkeit, sich einmal wöchentlich testen zu lassen. Dazu gehören:

  • Kinder, genauer: Personen, die zum Zeitpunkt der Testung das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder in den letzten drei Monaten vor der Testung das zwölfte Lebensjahr vollendet haben.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen, nicht gegen das Coronavirus impfen lassen können. Dabei geht es insbesondere um schwangere Frauen im ersten Drittel, Personen, die in den vergangenen drei Monaten vor der Testung nicht geimpft werden durften sowie Personen, die nicht geimpft werden können.
  • Bis zum 31. Dezember dieses Jahres haben Personen, die zum Zeitpunkt der Testung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ein Recht auf eine wöchentliche Testung.
  • Schwangere und Studenten, bei denen eine Schutzimpfung mit anderen als den vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse pei.de/impfstofffe/covid-19 genannten Impfstoffen erfolgt ist.
  • Personen, die zum Zeitpunkt der Testung an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus teilnehmen oder in den letzten drei Monaten vor der Testung an solchen Studien teilgenommen haben


Die genannten Personen müssen dies im Testzentrum beweisen und folgende Dokumente vorlegen: Lichtbildausweis , Nachweis darüber, dass die Person anspruchsberechtigt ist, und ein ärztliches Dokument, wenn ein entsprechender Grund vorliegt.

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