Schon Anfang September Start im Kreativ-Quartier auf Wippermann-Gelände

Co-Working kommt nach Halver

Im Gebäude Frankfurter Straße 50 soll der „Denkhof“ entstehen.
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Im Gebäude Frankfurter Straße 50 soll der „Denkhof“ entstehen.

Coworking kommt nach Halver, und zwar schneller als gedacht als Pop-up. Bereits im September sollen Co-Working-Places an der Frankfurter Straße 50 buchbar sein. Rund 160 Quadratmeter Bürofläche stehen dort zur Verfügung. Das Projekt im Rahmen der Regionale 2025 ist zunächst befristet bis Ende Oktober und dient dazu, Erfahrungen zu sammeln.

Halver - Co-Working ist einer der zentralen Bestandteile des Kreativ-Quartiers Wippermann, dass die Stadt Halver in die Gemeinschaftsbewerbung der vier Volme-Kommunen und Herscheids unter dem Titel „5 G*meinden bauen ihr Netz der Zukunft“ ins Förderprojekt der Regionale 2025 eingebracht hat.

Mit dem Modell des Co-Workings stehen Interessenten aus Halver und der Region stadtzentral flexible Arbeitsplätze zur Verfügung. Mittel- und langfristig könnte Pop-up-Co-Working von Interesse sein für Start-ups, die günstige Büroflächen suchen, aber auch für Berufstätige, die ohne Pendeln und Stress im Homeoffice arbeiten wollen.

Genossenschaft als Partner

Wie das aussehen könnte, skizziert die eingetragene Genossenschaft „CoWorkLand“, mit der man im Rahmen des Regionale-Projekts zusammenarbeitet und die bereits an vielen Standorten Co-Working-Places betreibt, folgendermaßen:

  • „Pendeln war vorgestern und Homeoffice gestern. Jetzt treffen wir uns beim Co-Working mitten in der Stadt.
  • Co-Working heißt: Homeoffice in Gemeinschaft, niemand muss alleine am Schreibtisch sitzen.
  • Es gibt Raum für neue Ideen, Inspirationen und Austausch mit interessanten Menschen.
  • Mit Co-Working vermeiden wir lästige Staus und lange Arbeitswege und Ressourcen werden geschont.
  • Der Arbeitsplatz ist nahe zu Hause, dadurch haben wir mehr Freizeit und Flexibilität mit und für die Familie.“

Die flexiblen Arbeitsplätze seien gedacht für die gesamte Region, nicht allein für Halver, betont Regionale-Manager Thomas Gehring. Denkhof, angelehnt an den benachbarten Werkhof, soll der Begriff für den oberen Bereich des Kreativ-Quatiers mit modernen Arbeitsplätzen lauten, die zurzeit eingerichtet werden. Einen Teil des Mobiliars bringt CoWorkLand eG ein, weitere Ausstattung sei möglicherweise über den Werkhof verfügbar.

Wichtig ist zudem eine flinke Internet-Anbindung, die mit 100 Mbit bereitgestellt werden soll. Etwa acht Arbeitsplätze entstehen, sagt Gehring auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers weiter, die genaue Zahl werde jetzt mit CoWorkLand besprochen.

Zum Auftakt kostenfrei

In den ersten beiden Monaten gehe es nun darum festzustellen, wer sich für einen solchen Arbeitsplatz interessiert und welche Anforderungen damit verbunden sind. Die Nutzung ist zum Start kostenfrei. Im Grundsatz gelte, dass eine gewisse Fluktuation auch die Vernetzung und gegenseitige Inspiration begünstigen könnte.

Eine Buchungsmöglichkeit besteht zurzeit noch nicht. Die Werbung für das Projekt startet in Kürze mit Plakaten, Flyern und bei Instagram. Die Buchung erfolgt danach online über die Seite https://coworkland.de/de/spaces/popup-coworking-halver.

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