Lachen und staunen mit dem Circus Altano

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Halver - Vorhang auf – das Spiel beginnt! Mit klassischer Circuskunst in modernem Gewand bereitete der Circus Altano, der sein Zelt im Rathauspark aufgeschlagen hat, seinen Zuschauern am Freitag bei der Premierenvorstellung seines abwechslungsreichen Programms einen vergnüglichen Nachmittag.

Zum Lachen und Staunen brachte die Familie Neigert, die der bunten, schillernden Circuswelt seit mehreren Generationen verbunden ist, ihr Publikum. Ein liebenswertes, charmantes Programm mit spektakulärer Feuershow, Prinzessinnenzauber, einem Hauch Tausendundeiner Nacht und Wild West-Flair, bei dem das Publikum immer wieder zum Mitmachen aufgefordert war, hatten die Neigerts für Groß und Klein zusammengestellt. 

Steter Quell der Heiterkeit war der kleine Clown und Diabolo-Künstler Olaf, der lausbubenhaft allen Anweisungen von Moderatorin Justine Widerstand leistete und jedes Gespräch – scheinbar schwerhörig – lustig ad absurdum führte. Schalt Justine „Musizieren ist nicht erlaubt!“, fragte Olaf unbekümmert „Wer hat Sie beklaut?“ Mit seinem Schminkköfferchen eröffnete und beendete er eine zweistündige Traumreise durch die Circuswelt. 

Im glitzernden Prinzessinnenkleid verzauberte Trainerin Elsa mit einer romantischen Pfauentauben-Show. Auf (unmerkliches) Kommando begeisterten die schneeweißen Vögel, die Frieden, Treue und Liebe symbolisieren, mit Kunststücken an Ringen, Laufrad und rosengeschmückter Wippe. Piccolo, das Mini-Pony, las Clown Olaf anschließend als kleinste Zirkuspolizei der Welt humorvoll die Leviten. Vor keinem Hindernis machte die wieselflinke Pudel-Rasselbande des Circus Halt. 

Springend und tanzend eroberten die Hunde die Gunst des Publikums. Schon der Aufbau der Stuhl-Pyramide, die Silvano Neigert kunstvoll auf dem Kinn balancierte, war eine heikle Angelegenheit. Sieben Stühle übereinander bugsierte der junge Künstler, der auch die Shetland Ponys des Circus vorführte, mit Messerwerfen und Lassokunst Wild-West-Atmospähre in die Manege zauberte und Diabolo-Tricks aus dem Ärmel schüttelte, auf dem Kinn in die Höhe. 

Nach der Pause, in der die Besucher den Kuschelzoo des Familienunternehmens besichtigen und Kinder auf Hüpfburgen herumtollen konnten, erfreute Justine Neigert mit einer klassischen Jonglage-Nummer. Temporeich wirbelte sie Bälle, Reifen und Kegel in stetig neuen Figuren durch die Luft. 

Feuershow als Höhepunkt 

Höhepunkt der Vorstellung aber war die spektakuläre Feuershow von Fakir Brisou, der scheinbar mühelos gewaltige Flammen bis zur zehn Meter hohen Circuskuppel spie. Weder auf Armen und Händen, die er mit den Flammen „liebkoste“, noch im Rachen schien ihm das Feuer etwas auszumachen. Auch gegen spitze Nägel (Nagelbrett) war er gefeit. Nach der Vorstellung waren die Kinder zum Ponyreiten und Wetttanzen mit dem dicken Schneemann, für den der erste Schnee vom Zeltdach rieselte, eingeladen. 

Noch bis Sonntag, 23. September, gastiert der Familiencircus in der Stadt – am Donnerstag, Freitag und Samstag beginnen die Vorstellungen jeweils um 16 Uhr. Die Sonntagsvorstellung, mit der sich der Circus aus der Stadt verabschiedet, fängt bereits um 11 Uhr an. Von Montag, 17. September, bis Mittwoch, 19. September, gibt es keine Vorstellungen.

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