Nicht abgesagt

Es gibt noch eine kleine Chance für den Kürbismarkt

Es gibt eine Chance: Der Kürbismarkt am 3. Oktober ist noch nicht abgesagt. Organisatoren und Besuchern hoffen auf die Veranstaltung.
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Es gibt eine Chance: Der Kürbismarkt am 3. Oktober ist noch nicht abgesagt. Organisatoren und Besuchern hoffen auf die Veranstaltung.

Halver - Es wäre der dritte Kürbismarkt in Halver - wenn er denn stattfindet. Im Hintergrund wird viel geplant und die Kürbisse wachsen beim Bauern Peter Viertmann. Eine Chance besteht, dass der Markt im Herbst stattfinden kann. Bald fällt die Entscheidung. 

Der Kürbismarkt an der Heesfelder Mühle gehört mit mehr als 1000 Besuchern zu den jährlichen Großveranstaltungen in Halver. Bisher ist es auch eine große Aktion, die im Kalender der Stadt noch übrig geblieben ist. Die Halveraner Kirmes konnte im Juni nicht stattfinden, auch der Halveraner Herbst Ende September ist abgesagt, ebenso das Kirschblütenfest. Der Grund: Corona und die damit zusammenhängenden Vorgaben. Für den Kürbismarkt gibt es allerdings noch keine endgültige Entscheidung.

„Wir haben eine kleine Chance“, sagt Peter Viertmann. Viertmann ist der Kürbisbauer, der den Markt gemeinsam mit dem Stadtmarketing Halver und der Heesfelder Mühle veranstaltet. Er ist es auch, der den Kürbismarkt von Rärin in Herscheid nach Halver brachte, als der Veranstaltungsort in der Gemeinde Herscheid nicht mehr genutzt werden konnte.

In diesem Jahr wäre es bereits der dritte Kürbismarkt in Halver. Und die Chance, dass er stattfindet, besteht. „Der Eintritt könnte unser Vorteil sein“, erklärt Peter Viertmann. Für die Veranstaltung nehmen die Organisatoren ein Eintrittsgeld von 2 Euro pro Person. So könne die Besucherzahl gesteuert werden, sagt Viertmann.Auch beim Stadtmarketing ist man froh, dass es diese Option gibt, sagt Geschäftsfüher Matthias Clever. Hinzu kommen zwei Zugänge, die der Kürbismarkt habe. Dabei handele es sich um einen „gravierenden Unterschied“ zum Halveraner Herbst, der schon vor mehreren Wochen abgesagt werden musste.

Daran wird es nicht scheitern: Kürbisse von Peter Viertmann gibt es in diesem Jahr reichlich.

Der Kürbismarkt ist also nicht abgesagt. „Ich kann aber auch keine Zusage machen“, sagt Teresa Schabo von der Heesfelder Mühle, die sich um die Organisation der Veranstaltung kümmert. Sie ist es auch, die Gespräche mit Lutz Eicker vom Ordnungsamt der Stadt Halver führt. Derzeit arbeitet sie mit ihrem Team an einem Hygienekonzept. 1000 Leute gleichzeitig dürfen nach den jetzigen Corona-Regeln auf das Gelände der Heesfelder Mühle, wo der Kürbismarkt am 3. Oktober stattfindet – wenn alles klappt. Eine Einbahnregelung sei Thema, so Schabo. Auch eine Maskenpflicht würde es geben. An Tischen könnten diese abgenommen werden, sagt die Organisatorin. Daran arbeiten alle Beteiligten derzeit.

Hygienekonzept wird geplant

Neben dem Hygienekonzept ist alles andere bereits durchgeplant. „Kürbisse gibt es ausreichend“, sagt Teresa Schabo. Auch die verschiedenen Anbieter, die mit ihren Ständen vor Ort sein werden, „stehen in den Startlöchern“. Allerdings hätten einige ältere Standbetreiber ihre Teilnahme für den Kürbismarkt abgesagt. Dennoch sieht es gut aus: „Ich habe viele neue Bewerbungen, die ich gar nicht alle annehmen kann“, sagt Teresa Schabo.

„Wir wollen auch unbedingt“, sagt sie und freue sich, wenn der Kürbismarkt stattfinden kann. „Alles im Sinne der Gesundheit“, betont Schabo. Wenn das Hygienekonzept fertiggestellt ist, geht es an die Stadt Halver – und dann fällt die Entscheidung. Wenn alles gut läuft, erwartet die Besucher am 3. Oktober eine große Kürbisausstellung, kulinarische Angebote, Kunsthandwerk und vieles mehr.

Eindrücke vom vergangenen Kürbismarkt in Halver aus dem Jahr 2019 finden Sie hier. 

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