Cane lässt’s auch nach 25 Jahren mächtig krachen

Frontfrau Sonja Göckener ließ es mit ihren „Jungs“ wieder krachen: Am Samstag feierte die Band Cane ihr 25-jähriges Bestehen. Zahlreiche Fans und Freunde waren aus diesem Anlass in den Kulturbahnhof gekommen. ▪ Domke

HALVER ▪ Wer seit 25 Jahren erfolgreich auf der Bühne stehen will, der braucht vor allem eines: treue Fans. Solche, die einem hinterher reisen, alles über die Band wissen und die Songtexte vorwärts und rückwärts mitsingen können. Cane-Fans eben.

„Eigentlich denkt man, dass die Leute doch irgendwann mal die Nase voll haben müssten“, sagt Christian Thunig. Der Schlagzeuger ist immer wieder überrascht, wenn er die vielen Leute sieht, die ihre Konzerte besuchen. „Manche verpassen nicht ein Konzert!“

So wie Anke Karius und Beate Panne. Die „Fans der ersten Stunde“, wie Thunig sie nennt, nutzten am Samstag das Jubiläumskonzert im Kulturbahnhof, um der Formation eine Collage aus Bildern von 25 Jahren Bandgeschichte zu übergeben – zur großen Freude von Sänger Andreas Reschke und seiner Band. Zum Dank rockten Cane vor dem feierwütigen Publikum dann richtig ab.

Cane, das sind Sonja Göckener (Gesang), Hans-Dieter Pfender (Gitarre und Gesang), Roland Pregitzer (Licht, Ton Gesang), Andreas Reschke (Gitarre, Gesang), Christian Thunig (Schlagzeug) und Adam Weis (Keyboard, Gesang). Zudem wird die Band zeitweise von Frank Ehlert und Arne Sinnwell musikalisch unterstützt.

Wie groß ihr Repertoire mittlerweile geworden ist, wissen die Bandmitglieder selbst nicht mehr genau. „Das ist dann mal eine Aufgabe für unsere Pension: Lieder archivieren“, überlegte Thunig. Aber ans Aufhören denken die Musiker noch lange nicht. 250 eigene Songs, so schätzte Thunig, sind in den vergangenen Jahren entstanden. Und die sind genauso beliebt wie die Coversongs. „‚Kashmir’ von Led Zeppelin gehört zu unseren Favoriten.“

Ein Höhepunkt am Samstag war zudem wieder einmal „Motor Cycle Man“. Der selbst komponierte Song ist ein Garant für Gänsehaut. Was auch nicht fehlen darf: „Rotkäppchen –  das Luder aus dem Märchenwald“. Der Song entpuppte sich einmal mehr zum Publikumsliebling. Eine besondere Überraschung hielten die kleinsten Fans der Band bereit: Sie hatten Rotkäppchen-Figuren gebastelt und durften diese Sonja Göckener und Adam Weis auf der Bühne überreichen.

Das Halveraner Publikum bedeutet der Band viel: „Wir sind total mit unserer Heimat verbunden. Wir wohnen und leben hier und unsere erste Priorität gilt immer Halver. Die Fans hier sind einfach unschlagbar“, freut sich der Drummer.“ ▪ fsd

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