Hoher Besuch beim THW Halver

Halver - Ob Grußwort zum 50. Geburtstag des Ortsverbandes, ob Auszeichnung von Helfern bei der Bekämpfung des Elbehochwassers 2013 in Sachsen-Anhalt – das Technische Hilfswerk (THW) Halver ist der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Crone durch viele Begegnungen ein fester Begriff.

Jetzt lud der Vorstand des Ortsverbandes die Kiersperin nach einem Gespräch mit Bürgermeister Michael Brosch zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Der Besuch war gleichzeitig ein Dankeschön dafür, dass Petra Crone der THW-Jugend im Rahmen deren Berlin-Freizeit einen Besuch ihres eigenen „Arbeitsplatzes“, dem Reichstag, vermittelt hatte.

Da die Abgeordnete aus Termingründen die jungen Leute und deren Betreuer nicht persönlich in der Hauptstadt begrüßen konnte, fand ein intensiveres Kennenlernen am Dienstagabend in der Unterkunft an der Löhbacher Straße statt. Gemeinsam mit Bürgmeister Michael Brosch machte sich Petra Crone ein Bild von der breiten Palette der Einsatzmöglichkeiten der rund 50 Aktiven. Ein besonderes Augenmerk richtete sich dabei natürlich auf die Ausbildung des Nachwuchses, den Thorsten Busch und Matthias Nagel betreuen und der später einmal in die Fußstapfen der jetzigen Helfer treten soll. Für die Bundestagsabgeordnete wurde beispielsweise der Lichtmast aufgebaut und das Verlastungskonzept auf dem Einsatzfahrzeug erläutert.

Die jungen Leute wiederum interessierte, welche Aufgaben Petra Crone seit wann im Bundestag sowie speziell in ihrem Wahlkreis wahrnimmt, was sie über die Bundesanstalt THW weiß oder ob sie das THW auf Bundesebene unterstützen kann.

Einbindung in Gefahrenabwehr

Im Anschluss an die Mini-Übung in der Fahrzeughalle führten Ortsbeauftragter Jörg Lüttringhaus, sein Stellvertreter Joachim Kiera, Zugführer Matthias Oelke und Tanja Piepenstock als Vorsitzende der Helfervereinigung die Gäste durch die Unterkunft, zeigten Werkstatt, Büros, Küche und begutachteten die Bildergalerien in den Fluren.

Dort finden sich Aufnahmen aus einem halben Jahrhundert Halveraner THW-Geschichte, Berichte über Einsätze, gewonnene Wettbewerbe oder Auszeichnungen. Beim abschließenden Gedankenaustausch im Schulungsraum ging es um Themen wie die Unterstützung durch das THW bei der Herrichtung der ehemaligen Schule Susannenhöhe für Flüchtlinge oder die weitere Einbindung des THW in die örtliche Gefahrenabwehr gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr. Die gute Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Helfern – da waren sich alle einig – soll in den kommenden Jahren noch weiter intensiviert werden. - dia

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