Bufdi Vladimir Hessel unterstützt das Jugendzentrums-Team

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Vladimir Hessel (19) absolviert derzeit ein Bundesfreiwilligen-Jahr im Jugendzentrum Halver.

Halver - 19 Jahre alt ist Vladimir Hessel. Und weil es nach dem Abitur mit dem Studienplatz nicht sofort funktionierte, entschied sich der Lüdenscheider für den Bundesfreiwilligendienst (Bufdi). Seit Mitte November ist er nun im Jugendzentrum Halver tätig.

Von Friederike Domke

Mathe und Informatik wollte Vladimir nach seinem Abitur eigentlich studieren. Nun unterstützt er seit etwas mehr als fünf Monaten das Team des Jugendzentrums als Bufdi. Die Erfahrungen, die er dort macht, haben an seinem einstigen Berufswunsch zwar nichts geändert. Trotzdem kann er schon jetzt sagen, dass es eine gute Entscheidung war, ein Jahr mal etwas ganz anderes zu machen. Fünf Mal in der Woche betreut er nun die Kinder und Jugendlichen im Jugendzentrum. Hausaufgabenhilfe, Kindernachmittage und der offene Treff für die Älteren gehören dazu. Aber auch „Hausmeistertätigkeiten“, wie Vladimir sie nennt, müssen erledigt werden.

„Das ist das erste Mal, dass ich mit Kindern zusammenarbeite“, sagt Vladimir. „Aber es funktioniert super.“ Gelernt habe er im Rahmen seines Bundesfreiwilligendienstes vor allem, Verantwortung zu übernehmen. Für sich und gerade auch für die ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen. „Es gibt Pflichten, die ich zu erfüllen habe. Hinzu kommt ein routinierter Arbeitsalltag, der trotz alledem nicht langweilig wird.“ Er habe einen guten Draht zu den Jungen und Mädchen, sagt Vladimir, „ich sehe mich jetzt nicht als den Super-Aufpasser“.

Spaß gemacht hat Vladimir in den vergangenen Monaten vor allem die Vorbereitung und Ausführung von „nightsports“. Mehrere hundert Kinder und Jugendliche waren in die Ganztagsschule gekommen und hatten bis Mitternacht getobt, gespielt und verschiedene Sportarten ausprobiert. „Es war schön zu sehen, wie gut die Veranstaltung angenommen wurde“, sagt der Lüdenscheider. Auf der Agenda in diesem Jahr stehen für Vladimir noch der Stöbertag am kommenden Dienstag und natürlich der Ferienspaß in den Sommerferien vom 29. Juni bis 3. Juli.

Hinzu kommen zwei Bufdi-Seminare in Wetzlar, bei denen er auf Berufskollegen trifft und sich austauschen kann.

Wenn ihn heute jemand fragen würde, ob es sich gelohnt hat, würde Vladimir das auf jeden Fall mit „Ja“ beantworten. „Ich hab wertvolle Erfahrungen gemacht und kann jedem ein Bufdi-Jahr empfehlen.“

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