Bürgermeisterwahl im September

Vier Fraktionen unterstützen Tempelmanns Kandidatur

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Markus Tempelmann.

Halver - CDU, UWG, Grüne und FDP wollen einen Wechsel – die Gründe erklärten die Fraktionsspitzen am Donnerstag bei der Bekanntgabe.

„Wir alle wollen das Beste für Halver. Wir wollen Halver nach vorne bringen – unabhängig von der politischen Farbenlehre“, fassten die Fraktionsspitzen zusammen. Mit Markus Tempelmann verbinden die vier Fraktionen von CDU, UWG, Grüne und FDP die Hoffnung, dass die Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung verbessert wird. Projekte sollen dadurch schneller und effizienter umgesetzt werden. 

„Anträge aller Rats-Fraktionen müssen schnell behandelt werden“, sagt Markus Tempelmann. Als Bürgermeister werde er zu einem Wettbewerb der besten Ideen zurückkehren, „die dann unpolitisch diskutiert und umgesetzt werden“. Halver, sagen die Vertreter der Ratsfraktionen, stehe vor historischen Herausforderungen, aber auch große Chancen böten sich zum Beispiel durch die Regionale 2025. 

Daher hätten Markus Tempelmann und die vier Fraktionen (CDU, UWG, Grüne und FDP) sechs Kernbereiche mit Zielen vereinbart: 

  • Familie/Soziales 
  • Infrastruktur: Straßen, Radwege, Breitband und Schulwege 
  • Zukunft 
  • Finanzen 
  • Umwelt/Energie 
  • Sicherheit/Sauberkeit. 

In den kommenden Wochen sollen die Punkte weiter konkretisiert werden. 

CDU will eine "starke Person an der Spitze"

Eine „effektive und starke Person an der Spitze unserer Stadt“ will die CDU. Daher unterstütze sie Markus Tempelmann. „Ihm wird es weiterhin gelingen, so wie er das als Kämmerer bereits in der Vergangenheit kompetent gezeigt hat, Halver in eine gute Zukunftsperspektive zu setzen und für unsere Stadt das Bestmögliche zu erreichen“, sagt Julia Wolf, CDU-Stadtverbandsvorsitzende. 

Die zwölfjährige erfolgreiche Tätigkeit Tempelmanns ist für die UWG ein Grund, Tempelmann zu unterstützen. „Die Haushaltssanierung wäre ohne seine Fachkompetenz so nicht möglich gewesen – und ganz ohne schmerzhafte Einschnitte, wie wir sie aus anderen Kommunen im Stärkungspakt kennen“, sagt Dr. Sabine Wallmann, stellvertretende UWG-Fraktionschefin. 

Nur durch die erfolgreiche Haushaltspolitik gäbe es den finanzpolitischen Spielraum, die Stadt für die Menschen attraktiv und lebenswert zu gestalten. Wallmann: „Kreative Ideen für die Zukunft unserer Stadt gibt es in Politik, Verwaltung und Bürgerschaft genug. Wir brauchen einen Bürgermeister, der diese Ideen aufnimmt, transparent bewertet und professionell im Detail umsetzt, wenn eine demokratische Mehrheit ein konkretes Projekt beschließt. Rat und Verwaltung gemeinsam für Halver – das ist das Ziel der UWG.“ 

Grünen: "Wir wollen ein modernes, sozialeres und nachhaltigeres Halver"

Wichtige, zukunftsweisende Ideen und Projekte gemeinsam mit Bürgern, Politik und Verwaltung umsetzen – „wir wollen ein moderneres, sozialeres und nachhaltigeres Halver“, sagt Matthias Clever, Fraktionsvorsitzender der Grünen. Die gesetzten Kernthemen spiegeln seiner Meinung nach Grüne-Themen wider. Daher sei die Entscheidung für eine Unterstützung Markus Tempelmanns gefallen. 

„Halver ist auf einem sehr guten Weg – viele Projekte, die häufig schon vor 2015 angestoßen wurden, sind abgeschlossen oder laufen. Für neue Projekte brauchen wir einen Bürgermeister, der diese unterstützt und der vorangeht.“ 

„Die FDP-Fraktion wünscht sich einen Bürgermeister, der Ideen gemeinsam mit der Politik weiterentwickelt und Anträge zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger umsetzt, wenn eine Mehrheit im Rat die entsprechenden Beschlüsse gefasst hat“, sagt Sascha Gerhardt für die FDP-Fraktion. Tempelmann habe in seinen zahlreichen Funktionen für die Stadt Halver in den vergangenen Jahren bewiesen, dass „er genau diese Fähigkeiten auf sich vereint, und daher ist er der Wunschkandidat der FDP-Fraktion für das Bürgermeisteramt“.

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