Bürgermeister lobt Engagement der Halveraner

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Die Landsknechte gaben eine Kostprobe ihres Können. ▪

HALVER ▪ Einen Sekt zur Begrüßung, Musik, Grußworte und Ansprachen sowie der Besuch der Sternsinger – der Neujahrsempfang der Stadt gestern in der Aula der Realschule präsentierte sich traditionell.

Bürgermeister Dr. Bernd Eicker freute sich über die Resonanz – zahlreiche Gäste mussten im hinteren Bereich stehend der Veranstaltung folgen. Die wurde kurzweilig vom Fanfarencorps Landsknechte Halver mitgestaltet – mit einem lautstarken Einmarsch und temporeichen sowie kräftigen Musikstücken. Bürgermeister Eicker lobte die Landsknechte für ihr Engagement und ihre musikalischen Leistungen im vergangenen Jahr – vom Gewinn der Landesmeisterschaft in der Kategorie Naturtoninstrumente bis hin zur Einladung vom Papst in den Vatikan, war das Jahr 2011 für das Fanfarencorps besonders erfolgreich.

Als erfolgreich bezeichnete Dr. Bernd Eicker auch die privaten Initiativen, die im vergangenen Jahr in Halver für Veränderungen gesorgt haben: Der Kunstrasenplatz in Schwenke und die Breiten-sportanlage auf der Karlshöhe seien wie zuvor auch der Kunstrasen auf dem Kreisch, das Ergebnis „von leidenschaftlichem und zielstrebigen Engagement der Menschen in den beteiligten Vereinen für ihre Vision“, so Eicker. Dasselbe gelte für den Umbau am Alten Markt. Die Naturbühne, finanziert ohne Hilfe der Stadt, steigere die Attraktivität Halvers. Eicker erinnerte auch an den Neubau der Firma Turck vor den Toren der Stadt – „für mich ein absolutes Highlight“. Auch die Anlage für betreutes Wohnen in der Innenstadt, der Hochseilgarten an der Herpine, der Kreisverkehr und die neue Brücke über die Ennepe wurden zum Thema. Das neue Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr sei eine wichtige Investition gewesen – „wenn wir es bereits im Frühjahr gehabt hätten, wäre es sicher nicht zu den sieben Verletzten beim Wohnungsbrand an der Eichendorffstraße gekommen“, so Eicker. All diese Ereignisse führte auch Matthias Clever den Anwesenden noch einmal vor Augen. Seine Bildershow des vergangenen Jahres unterlegte er mit passender Musik.

Bürgermeister Eicker sprach aber auch über Pläne der Stadt für das Jahr 2012. „Sicher hat vieles davon auch etwas Visionäres. Das gilt besonders für das Regionale-Projekt 2013 „Oben an der Volme“. Doch mit dem Projekt sollen nicht nur Fördermittel ins Volmetal geholt werden. „Mit einem erfolgreichen Regionale-Projekt soll die Basis für weitere Kooperationen der Zukunft entstehen“. Im Rahmen dieses Projektes sollen die Häuser der Kultur renoviert, das Umfeld um die Villa Wippermann neu gestaltet sowie ein Fahrstuhl ins Rathaus eingebaut werden. Das Bahngelände, das Neubaugebiet am Leyer Sonnenschein – all dies werde in Angriff genommen. Eicker rief die Bürger dazu auf, sich auch in Ausschüssen und dem Rat persönlich über die Arbeit zu informieren.

Pfarrer Jochen Schmidt von der Freien evangelischen Gemeinde ging bei seinem Grußwort auch auf die verschiedenen Schwierigkeiten und Probleme der Kirchengemeinden in Halver im vergangenen Jahr ein – ohne jedoch Stellung zu beziehen. Doch verschweigen könne man solche Vorgänge auch nicht einfach, so Schmidt. Er wünschte den Anwesenden für das kommende Jahr Gnade – die Gottes, aber auch im Umgang miteinander, so Schmidt. Die Kinder, die in diesem Jahr als Sternsinger unterwegs sind, hatten ihren Auftritt in funkelnden Gewändern. Sie sammelten für „Klopft an Türen, pocht auf Rechte“, wie die Aktion dieses Jahr überschrieben ist. ▪ svh

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