Bürgermeister Michael Brosch und Regionale-Beauftragter Thomas Gehring

So fällt das Fazit nach der Bürgerinfo zur Regionale 2013 aus

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Haus Frankfurter Straße 11

Halver - „Konstruktive Kritik, gute Ideen“ – ein durchaus positives Fazit ziehen Bürgermeister Michael Brosch und Regionale-Beauftragter Thomas Gehring nach der Bürgerinformation zur Umsetzung der weiteren Ziele der Regionale 2013.

Für den vergangenen Montag hatte die Stadt interessierte Bürger in den Kulturbahnhof eingeladen, um – gemeinsam mit dem Büro ASS – über Ziele, zeitliche Abläufe und Finanzierung des Vorhabens zu informieren und in der Bürgerschaft Ideen einzusammeln, um die Regionale 2013 „sinnvoll erfolgreich zu Ende zu bringen“, wie Brosch im Rückblick auf die Veranstaltung sagt. 

Ein besonderes Augenmerk liegt, neben der Beseitigung eines städtebaulichen Missstandes an der Frankfurter Straße 11, für den Bürgermeister wie für Fachbereichsleiter Gehring auf der Bahnhofstraße. Der Umbau von Teilen der Gehwegbereiche zulasten von Stellplätzen sei dabei unabhängig von einer möglichen Ausweitung allein zum Zweck Außengastronomie zu betrachten. 

"Die Bahnhofstraße ist ja nicht nur Strecke"

„Die Bahnhofstraße ist ja nicht nur Strecke“, sagt Brosch mit Blick auf die Verbindung zwischen Frankfurter Straße und Einkaufszentrum, die mit der Eröffnung des Zentrums massiv an Bedeutung gewonnen habe. Ziel der Planung sei, dort auf Jahrzehnte eine höhere Aufenthaltsqualität zu schaffen. „Das ist keine Planung für einzelne Gastronomen“, betont Gehring. 

Damit spielt der Regionale-Planer im Rathaus auch auf Kritik an den erwarteten Kosten an. Einschließlich des neu aufgenommenen Projekts der Überplanung der Fläche der Immobilie Frankfurter Straße 11 geht es in der Kostenschätzung um brutto 766 000 Euro. Das aber auch nur, wenn bis zum letzten Pflanzkübel alles so umgesetzt werden sollte. 

Eine Chance der langfristigen Entwicklung

70 bis voraussichtlich 80 Prozent der Gesamtkosten seien förderfähig durch Städtebaumittel, so die Kalkulation. Betrachte man den Gegenwert im Zusammenhang mit der Zeitschiene und einer Zweckbindung der Förderung auf 20 Jahre, biete sich eine Chance der langfristigen Entwicklung der innerstädtischen Flächen und einer konsequenten Weiterentwicklung der im Innenstadtkonzept vom Rat definierten Ziele. 

Als Hausaufgabe für die Verwaltung nehme man die Frage nach entstehenden Folgekosten mit. Die war in der Bürgerversammlung aufgetaucht und soll in den anstehenden Feinplanungen aufgearbeitet werden. Wie die Politik nun mit den Plänen des Büros ASS und den Anregungen aus der Bürgerschaft umgeht, wird sich in den Beratungen durch die Gremien im Februar zeigen.

Ende Februar soll bei der Bezirksregierung die Antragstellung erfolgen. Die Feinplanung und weitere Abstimmung sind für die zweite Jahreshälfte vorgesehen.

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