Innogy schließt Glasfaserausbau in Halver ab

Schnelles Internet für 2900 Haushalte

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Übergabe: Michael Eberley, Markus Ebert, Michael Brosch und Ramona Ullrich (v.r.).

Halver - Rund 2900 Haushalte in Halver und in den Außenbereichen wie Anschlag und Teile von Oberbrügge dürften in den vergangenen Tagen Post bekommen haben: Das Innogy-Breitbandnetz ist nach 17 Monaten Bauzeit in Betrieb.

Der Energie- und Netzdienstleister hat in den zurückliegenden anderthalb Jahren die physische Infrastruktur in Straßen und Gehwege verlegt, über die sich Internet-Geschwindigkeiten von bis zu 120 Megabit im Download realisieren lassen. 47 Kabelverteilerkästen werden darüber erschlossen, 29 Kilometer Leerrohre wurden dafür verlegt, in die die Glasfaserkabel gelegt wurden. 

Für die Nutzer bedeutet das konkret, dass sie die Wahl haben zwischen zusätzlichen Anbietern, die nun Halver schnelles Internet anbieten. Informationen einschließlich eines Verfügbarkeitschecks finden sie unter www.innogy-highspeed.com. 

Symbolische Inbetriebnahme

Wer ohnehin schon Energiekunde des Unternehmens ist, profitiert von Preisnachlässen. „Viele Bürger scharren schon mit den Hufen“, so die Erkenntnis von Bürgermeister Michael Brosch bei der symbolischen Inbetriebnahme am Mittwoch an der Kölner Straße, wo der sogenannte Backbone aus Richtung Wipperfürth in einer eher unscheinbaren Doppelgarage aufläuft. 

Wichtig zu wissen sei, dass mit der Herstellung des Netzes der heimische Rechner nicht automatisch schneller im Netz unterwegs ist. Erforderlich dafür seien eben neue Verträge, um das Potenzial nutzen zu können. Nutzer sind im Zuge des Ausbaus auch Halveraner Schulen.

Bis 2025 schnelles Netz in jedem Haushalt

Die neue Infrastruktur erreicht auch die Lindenhof- und die Regenbogenschule, Humboldt- und Ganztagsschule sowie das Anne-Frank-Gymnasium, sagt Ramona Ullrich, bei der städtischerseits die Koordination des Internet-Ausbaus zusammenläuft. Im Rahmen mehrerer Förderprogramme bleibt das Ziel, bis 2025 schnelles Netz in jedem Haushalt in Halver verfügbar zu machen. 

Die Innogy-Initiative hingegen ist unabhängig von öffentlicher Förderung und komplett selbst finanziert. Dass es am Ende länger gedauert hatte als geplant, hängt mit verschiedenen Umständen zusammen, erläutert auf Anfrage Projektleiter Michael Eberley. Der sauerländische Boden und Abstimmungsverfahren hätten zwischenzeitlich den Fortgang ausgebremst.

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