Brand im Keller an der Ringstraße

Die starke Rauchentwicklung erschwerte die Arbeit. ▪

HALVER ▪ Um 12.35 Uhr ertönten am Dienstag in der Innenstadt die Sirenen, Minuten später fuhren sämtliche Feuerwehrfahrzeuge des Löschzugs Stadtmitte mit Martinshorn durch die Stadt. In einem Keller an der Ringstraße war ein Feuer ausgebrochen. Die starke Rauchentwicklung sorgte für Schwierigkeiten.

„Als die Feuerwehr eintraf, befanden sich die Bewohner noch in ihren Wohnungen“, berichtete Michael Keil, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr. Der Rauch, der sich durch den Brand im Keller gebildet hatte, sei ins Treppenhaus gezogen und habe es den Bewohnern unmöglich gemacht, über das Treppenhaus ins Freie zu gelangen.

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Feuerwehr-Einsatz bei Kellerbrand an der Ringstraße

„Zunächst war die Lage völlig unklar, der Rauch machte es unmöglich, das genaue Ausmaß des Brandes zu ermitteln“, so Keil weiter. Erst nachdem spezielle Lüftungsgeräte der Feuerwehr den Rauch nach draußen abgeleitet hatten, konnten alle Bewohner das Haus verlassen. Während des Einsatzes kamen sie bei Nachbarn unter. Verletzt wurde niemand.

Die 25 Einsatzkräfte hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Insgesamt fünf Einsatztrupps starteten unter Atemschutz den Löschangriff. Bewaffnet mir zwei C-Rohren und einem Schaumrohr drangen sie von der Hinterseite des Hauses zum Brandherd vor. Insgesamt drei Stunden dauerte der Einsatz. Die Kälte habe den Einsatz jedoch nicht beeinflusst. Sowohl das Löschwasser als auch die technischen Geräte seien, nach Auskunft des Pressesprechers, nicht eingefroren.

„Den Bewohnern und Einsatzkräften hingegen war zwischenzeitlich schon kalt. Doch sie wurden von der Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle (WHS) versorgt“, berichtet Keil. In den Räumen der Gesellschaft bekamen die Betroffenen von den Mitarbeitern heiße Getränke.

Neben der Feuerwehr waren auch das DRK und das Ordnungsamt im Einsatz. Warum der Heizlüfter Feuer fing, sei noch unklar. Nennenswerte Schäden durch den Brand seien nicht entstanden. Dies teilte Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde, mit.

Nachdem der Keller und das Treppenhaus mit speziellen Geräten durchlüftet wurden, konnten die Bewohner bereits am Nachmittag zurück in ihre Wohnungen. ▪ Lydia Machelett

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