Der Säge zum Opfer gefallen

Abgeholzt am Leifersberg - so viel Holz muss auf den Markt

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Holz am Leifersberg.

Halver - Am Leifersberg in Halver wird abgeholzt. Zahlreiche Baumstämme liegen bereits aufgestapelt bereit.

Nach der Abholzung am Leifersberg erkundigte sich in der Ratssitzung Grünen-Ratsfrau Eva Niesler bei der Verwaltung – erhielt die Antwort aber aus der SPD-Fraktion. 

Am Ende der Oststraße hinter der Wendeplatte sind die Fichtenbestände in den vergangenen Wochen komplett der Säge zum Opfer gefallen, hatte Niesler bemerkt. Astrid Becker, Geschäftsführerin der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG), wusste warum. Auch auf dieser Fläche hatte sich der Borkenkäfer durch die Rinde und danach zwischen Stamm und Borke durchgefressen. Es gehe um eine Fläche von etwa drei Hektar (30 000 Quadratmeter), konnte Becker berichten. 

Rund 1500 Festmeter Holz geschlagen

Damit wurden dort – noch nicht genau vermaßt – rund 1500 Festmeter Holz geschlagen. Der Einschlag gehört zu den Mengen, die die FBG außerplanmäßig im Markt unterbringen muss. Bei normalem Einschlag in käferfreien Jahren komme man auf 14 000 bis 15 000 Festmeter. Durch den Borkenkäfer würde im Bereich der FBG die doppelte Menge, etwa 30 000 Festmeter, gefällt. 

Die Vermutung Nieslers, am Leifersberg könne es um vorbereitende Arbeiten gehen, um die Flächen als Gewerbegrundstücke nutzen zu können, wies Bürgermeister Michael Brosch zurück. Der Leifersberg war 2017 ins Gespräch geraten als Standort für Industrie und Gewerbe, als sich die Politik auf diesen Bereich als zusätzliche Suchoption verständigt hatte.

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