Oben an der Volme wächst weiter zusammen

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Die Stadtmarketingvereine der Volmekommune suchen nach Wegen, hochkarätige Veranstaltungen in der gesamten Region bekannt zu machen.

Halver - Was ist denn Oben an der Volme los? Zeitungsleser sind im Allgemeinen auf dem Laufenden. Einen quartalsmäßigen Überblick liefert auch der Veranstaltungskalender, den der Märkische Zeitungsverlag als Übersicht herausgibt.

Mithilfe des Leader-Programms zur Förderung des ländlichen Raums soll in Kürze die Möglichkeit hinzukommen, sich im Vorbeigehen über Veranstaltungen in der Region zu informieren. Displays in Schaufenstern der Kommunen in der Volmeregion – Halver, Schalksmühle, Meinerzhagen und Kierspe – sollen dazu zunächst installiert werden. Diese Idee der Stadtmarketing-Vereine und der Initiative Kunst und Kultur (KuK) in Meinerzhagen hat die Leader-Arbeitsgruppe in ihrer letzten Sitzung für förderfähig erachtet. Damit ist ein entsprechender Antrag bei der Bezirksregierung auf Mittel aus dem Leader-Fördertopf möglich.

Förderung durch Leader 

Es gebe eine Vielzahl hochkarätiger Veranstaltungen in der Volmeregion, ob kultureller oder sportlicher Art, die man über die Displays bekannter machen könnte. Das ist die Überlegung der Stadtmarketingvereine, unter denen Halver die Federführung und Antragserstellung übernommen hat. In der Praxis werden es zunächst 16 der Bildschirme sein, jeweils vier in jeder der beteiligten Kommunen, die dann in Schaufenstern zentraler Geschäfte aufgestellt würden. 

Die genauen Standorte seien noch nicht festgelegt, sagt Matthias Clever, Geschäftsführer des Stadtmarketings in Halver. Für die Geräte, Software und Peripherie sind Kosten in Höhe von rund 23 000 Euro veranschlagt. Die Leader-Förderung stellt 65 Prozent der nötigen Mittel in Aussicht. Den weiteren Teil müssen die Stadtmarketing-Vereine in eigener Regie aufbringen. Doch die Bewerbung in Schaufenstern soll nur der erste Schritt sein. Die Überlegungen gehen deutlich darüber hinaus. 

Sollte der Probelauf erfolgreich sei, ist vorstellbar, an zentralen Stellen der beteiligten Städte und Gemeinden Info-Stelen auf zustellen, die ebenfalls über das Internet angesteuert würden. Und ein weiterer Punkt der Überlegungen: Auf gleiche Weise könnten in den Kommunen LED-Leinwände bedient werden. Dies würde verschiedene Möglichkeiten eröffnen – von Open-Air-Kinoabenden bis hin zum Public-Viewing bei Großereignissen, so die Hoffnung der Initiatoren.

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