Besucheransturm auf die Straßenkirmes

Dicht gedrängt schoben sich die Besucher am Wochenende durch die Innenstadt. Zahlreiche Buden, Fahrgeschäfte und Getränkestände lockten nicht nur die Halveraner vor die Tür, sondern auch Besucher aus dem Umkreis an. -  Foto: Baankreis

Halver - Größer, höher, voller – die 370. Straßenkirmes in der Stadt im Grünen ist eine Veranstaltung der Superlative. Dicht gedrängt schoben sich am Wochenende die Besuchermassen durch die Bahnhof- und Frankfurter Straße.

Von Friederike Domke

Tausende nutzten das sonnige Wochenende, um eine Fahrt in einem der zahlreichenden Fahrgeschäfte zu unternehmen, sich mit Pilzen, Pizza, Zuckerwatte oder Bratwurst zu stärken oder sich im Rahmen des am Sonntag stattgefundenen 1-Euro-Tages ein vergünstigtes Getränk zu gönnen.

Die Anzahl an Ausstellern wurde in diesem Jahr nocheinmal erweitert. Die Kleinsten flitzen im Kinder-Autoscooter umher, fahren mit der Bimmelbahn oder fischen kleine, gelbe Plastikenten. Für die größeren und – das muss man betonen – mutigen Besucher der Kirmes sorgen „Star-Flyer“, „Artistico“ oder der „Break-Dancer“ für einen ordentlichen Adrenalin-Kick. Eine etwas ruhigere Fahrt können Familien hingegen im Riesenrad unternehmen. Und eines darf auf einer Kirmes natürlich auch nicht fehlen: die Musik. Schlager, House- und Chartsmusik mischen sich bei einem Spaziergang durch die Innenstadt miteinander und sorgen so für echtes Kirmes-„Feeling“.

Etwas ruhiger wurde es allerdings am Samstagabend. Wie einige Schausteller auf Nachfrage berichteten, habe der Andrang zu Beginn des WM-Deutschland-Spiels gegen Ghana um 21 Uhr deutlich nachgelassen.

370. Halveraner Straßenkirmes

Als nicht außergewöhnlich bezeichnete zudem die Polizei das Einsatzvolumen am Freitag und Samstag. Bis auf Sachbeschädigungen und einfache Körperverletzungen bei Raufereien sei es „relativ ruhig gewesen“, so die Mitarbeiter der Pressestelle der Polizei im Märkischen Kreis auf Anfrage des AA. Zur Unterstützung der Halveraner Beamten und als Präventivmaßnahme waren zudem Sondereinsatzkräfte auf der Kirmes präsent. Dazu gehörten auch Mitglieder einer Hundestaffel.

Der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes war zudem in diesem Jahr wieder für die Sanitätswache eingeteilt. Bis zu 15 Einsatzkräfte pro Tag sind während der vier Kirmestage präsent. Sie kümmern sich unter anderem um die Sicherheit und die medizinische Erstversorgung von Besuchern und Schaustellern, und das bis spät in die Nacht. Bis auf einen größeren Einsatz am Samstagabend sei es aber am Wochenende auch für das DRK recht ruhig gewesen, sagte DRK-Vorsitzender André Trimpop.

Heute geht die Kirmes in die letzte Runde. Um 14 Uhr öffnen die Fahrgeschäfte und Buden zum Familientag. Das Ende bildet gegen 22.30 Uhr das traditionelle Feuerwerk.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare