Beste Bedingungen für große Schau der Feuerwehr

Das „Rauchhaus“ zeigte, wie sich Qualm beim Wohnungsbrand ausbreitet. ▪ F. Zacharias

HALVER ▪ Natürlich: Den oft beschworenen Wettergott – ihn gibt es nicht. Doch gäbe es ihn, so müsste ihm der Löschzug Stadtmitte danken. Denn bessere Rahmenbedingungen hätten sich die Wehrleute für ihren Tag der offenen Tür nicht wünschen können.

Und so strömten die Halveraner am Sonntag in Scharen zum Feuerwehrgerätehaus an der Thomasstraße, um sich über die Arbeit der Freiwilligen zu informieren – und nicht zuletzt in gemütlicher Runde Gegrilltes, Kaltgetränke, Kaffee und Kuchen zu genießen.

Mehr Bilder vom Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr

Schon von Weitem war dabei jenes Gefährt zu sehen, dass in dieser Woche für so viel Wirbel gesorgt hatte: Als Blickfänger war die Drehleiter aus Brügge ausgefahren worden. Wie berichtet wurde ein solches – in Halver stationiertes – Fahrzeug beim Einsatz an der Eichendorffstraße am Dienstag schmerzlich vermisst. Am Sonntag konnten sich die Besucher der Feuerwehr zumindest von außen von der Spannweite eines solchen Wagens überzeugen. Auf „Aussichtsfahrten“ für die Gäste verzichteten die Wehrleute aber lieber – um die in die Jahre gekommene Drehleiter nicht unnötig zu belasten, wie es hieß.

Doch es gab auch so jede Menge eindrucksvoller Bilder von der Arbeit der Wehr. So erfuhren die Besucher hautnah, welche Auswirkungen Wasser auf brennendes Fett haben kann, die Jugendfeuerwehr präsentierte bei einem simulierten Löschangriff ihr Können und auch die „Großen“ kamen natürlich zum Zuge: Bei ihrer Demonstration galt es, eine Person aus dem Obergeschoss des Gerätehauses zu retten.

Darüber hinaus verdeutlichte Björn Clever den Gästen einmal mehr die Gefahr, die bei einem Brand von Rauch ausgeht. Erstmals hatte er dafür das so genannte Rauchhaus des „Arbeitskreises Brandschutzerziehung MK“ zur Verfügung, in dem die Rauchentwicklung in Wohnräumen eindrucksvoll simuliert wurde. In diesem Zuge wies auch Stadtbrandinspektor Stefan Czarkowski nochmals auf die Bedeutung von Rauchmeldern hin – ein solcher habe auch an der Eichendorffstraße Schlimmeres verhindert, betonte der Feuerwehrleiter. ▪ Frank Zacharias

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