Alleine einkaufen im Supermarkt: Geschäfte reagieren auf neue Corona-Regeln

Ein HInweisschild mit Corona-Regeln steht in einer Einkaufspassage in Halver.
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Sicher shoppen: Dafür dürfen bei Mister Lady nur noch 30 Personen ins Geschäft – mit Korb. Und was dem Bekleidungsgeschäft der Korb, ist dem Supermarkt der Einkaufswagen.

Ab Dezember gelten wieder verschärfte Corona-Maßnahmen. Für den Einzelhandel wird die Kundenzahl auf der Fläche beschränkt. Aber sowohl große, als auch kleine Geschäfte haben damit in Halver viel zu tun.

Halver – Einkaufswagen stehen geparkt im Lager. Alle, die vorm Laden den Kunden zur Verfügung stehen, sind abgezählt. So kontrollieren die Supermärkte der Stadt die maximale Anzahl an Personen, die auf ihren Verkaufsflächen erlaubt sind.

Für Geschäfte bis zu 800 Quadratmetern gilt eine Person auf zehn Quadratmetern. In größeren Geschäften darf sich auf der 800 Quadratmeter übersteigenden Fläche höchstens eine Person pro 20 Quadratmeter aufhalten. Für den Rewe-Markt sind es 100 Einkaufswagen, die im 2000 Quadratmeter großen Laden unterwegs sein dürfen. Und es gilt: Eine Person nimmt jeweils einen Wagen, auch dann, wenn man zu zweit einkaufen geht, betont Filialleiter Olaf Böhl.

Supermärkte bitten darum, alleine einkaufen zu gehen

Kinder jedoch wird man nicht auffordern – er bittet jedoch, wenn möglich, alleine einzukaufen. Im Aldi-Markt stehen noch rund 90 Einkaufswagen zur Verfügung, in der Kaufland-Filiale bei 2400 Quadartmeter einige mehr. „Unsere Kunden können uns aktiv unterstützen, indem sie die gesamte Länge unserer Öffnungszeiten nutzen und insbesondere montags, dienstags und mittwochs sowie – soweit möglich – nur alleine oder zu zweit einkaufen“, heißt es von Alisa Götzinger, Pressesprecherin von Kaufland. Sicherheitspersonal ist bei den Supermärkten ebenfalls wieder im Gespräch.

Wesentlich kleiner als die Supermärkte sind die Bekleidungsgeschäfte. Aber das macht es nicht leichter. Bei Ernsting‘s Familiy beispielsweise dürfen 20 Kunden den Laden betreten. Gezählt werden die Kunden von den Mitarbeitern, von denen jetzt immer zwei im Einsatz sind. „Alleine schafft man das nicht“, sagt Filialleiterin Sabine Jambé.

Ich trage auch den ganzen Tag eine Maske, also kann ich das auch von den Kunden verlangen.

Sabine Jambé

Neben dem Zählen der Kunden kommt auch das Ermahnen hinzu, wenn der Mund-Nase-Schutz nicht ordentlich getragen wird. „Ich trage auch den ganzen Tag eine Maske, also kann ich das auch von den Kunden verlangen“, sagt Jambé. Auf 20 Kunden kommen die Mitarbeiter beim Durchzählen schnell. Vor allem an Aktionstagen wie dem Black Friday. Es mussten bereits Kunden herausgebeten werden, weil die Maximalanzahl erreicht war, sagt die Filialleiterin.

Im Geschäft Mister Lady dürfen noch 30 Kunden gleichzeitig bummeln. Aber verständlich ist das für die Mitarbeiterinnen nicht. Dass es nur nach Quadratmetern geht, aber nicht nach der tatsächlichen Fläche, die betreten werden kann, sorgt für Unverständnis. 30 Personen sind zwar ohnehin nicht gleichzeitig in dem Bekleidungsgeschäft, aber wären sie es, könnten sie auf den Gängen zwischen den Ständern nicht den Mindestabstand halten. Um nicht selber zählen zu müssen, sind Kunden dazu verpflichtet einen Einkaufskorb zu benutzen.

Lesen Sie auch diesen Artikel, zu den Black-Friday-Angeboten, um nicht auf diese fiesen Tricks reinzufallen!

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