Besonderer Spaziergang bei Musik und Fackellicht

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Unter der Führung von Pfarrer Hans-Jürgen Patro zogen knapp 90 Menschen am Neujahrstag mit Fackeln durch Halver. ▪

HALVER ▪ Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr erlebten auch an diesem Neujahrstag rund 90 Christen aus verschiedenen Gemeinden eine ganz besondere Veranstaltung, die ihren Höhepunkt in einem „erleuchteten“ Spaziergang durch Halver fand.

Der Startschuss zur zweiten, gemeindeübergreifenden, christlichen Andacht fiel am Samstag um 16 Uhr im Gemeindehaus der Freien evangelischen Gemeinde Halver. Zur musikalischen Begleitung von Elisabeth Klundt am Klavier eröffnete Pastor Jochen Schmidt als erster von insgesamt drei Geistlichen die Veranstaltung. Das Gemeinschaftsprojekt der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinden sowie der Freien evangelischen Gemeinde stand unter dem Motto der „inneren und übergreifenden Verbundenheit“.

Neben dem Singen von Liedern erklärte Schmidt in der Andacht den Zusammenhang zwischen dem Beginn des neuen Jahres mit den eigenen neuen Möglichkeiten und Chancen, die jeder für sein Leben und die Strukturen haben. Metaphorisch mit frischem Schnee und der damit verbundenen geschlossenen Schneedecke erörterte er die Möglichkeit, „eigene neue Spuren setzen zu können“. Anschließend bat er um den Neujahrssegen für alle Gläubigen und übergab an Hans-Jürgen Patro, Pfarrer der evangelischen Gemeinde.

Dieser übernahm den zweiten Programmpunkt des Neujahrstreffens – einen gemeinsamen Spaziergang durch Halver. Hierfür wurden zusätzlich 20 Fackeln vor der Tür des Gemeindehauses entzündet, die auf dem Weg durch die Stadt den Weg erleuchten sollten. Erster Haltepunkt der Wanderung war das Rathaus, vor dessen Toren gemeinsam für die Stadt, ihre Bewohner und die Arbeit der öffentlichen Einrichtung gedankt und gebeten wurde.

Der zweite Halt war das Zentrum „der Stadt im Grünen“ – der „Alte Markt“. Vor dem aufgestellten Weihnachtsbaum wurde abermals innegehalten, unter anderem wurde für die Schwachen, die Alten und Hilfsbedürftigen gebetet. Zudem rief Patro zu „positiver Integration“ und gegen Egoismus sowie Ausländerfeindlichkeit auf.

Danach ging es zurück zum letzten Aufenthaltsort, zur katholischen Christus König-Kirche. Diese erreichte die große Gruppe nach etwa 45 Minuten Rundgang. Dort übernahm Priester Claus Optenhöfel die Leitung des dritten Abschnittes.

Unterstützt bei seinem Andachtspart wurde er vom Posaunenchor des CVJM, der mit mehreren Liedern in der Kirche, vor allem mit weihnachtlichem Hintergrund, auftrat. Zu guter Letzt dankte er allen Helfern und den Organisatoren der Veranstaltung und lud alle Teilnehmer zum gemeinsamen, größeren Imbiss ins „Pfarrer-Neunzig-Haus“ ein. Optenhöfel freute sich auf das gemeinsame Beisammensein und Ausklingen der besinnlichen Veranstaltung. Bei der beachtlichen Anzahl an Teilnehmern wird dies sicherlich nicht die letzte gemeinsame Veranstaltung gewesen sein. ▪ Benny Finger

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