Vorabendmesse mit Kita-Kindern in Oberbrügge

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Pfarrer Claus Optenhöfel segnete die Palmstöcke, welche die Kinder in die Höhe hielten, und die Zweige der anderen Gottesdienstbesucher, bevor alle in die Kirche „St. Georg“ einzogen.

Oberbrügge - Mit der Bedeutung der Karwoche und des Osterfestes kennen sich die Mädchen und Jungen der katholischen Kindertageseinrichtung St. Georg bestens aus. Das zeigten sie in der Vorabendmesse zum Palmsonntag, die sie gemeinsam mit Pfarrer Claus Optenhöfel gestalteten. Zuerst kamen alle auf dem Kirchplatz zusammen. Stolz hielten dabei die Kinder ihre Palmstöcke hoch in die Luft und Optenhöfel segnete sie.

Anschließend zog die Gemeinde in die Kirche ein. Mit Palmstöcken und Hosianna-Rufen hatten die Menschen vor mehr als 2000 Jahren den Einzug Jesu in die Stadt Jerusalem bejubelt. Der Einzug in die Stadt war gleichzeitig der Beginn der letzten Woche im Leben Jesu. Gegenstände wie Brot und Wein verdeutlichten nicht nur den Kindern - die ein Lied beim Einzug in die Kirche sangen - , was noch geschah in dieser Woche.

Brot und Wein stehen symbolisch für das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feierte. Dornenkrone, Nägel - als Zeichen für die Kreuzigung Jesu - und das Verschließen seines Grabs mit einem schweren Stein spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. „Die Osterkerze bringt Licht nach dem Dunkel“, erläuterte Optenhöfel, „denn es kommt wieder ein Morgen. Jesus lebt. Gott ist stärker als der Tod.“ Und die Mädchen und Jungen der Kita sangen „Gottes Liebe ist so wunderbar“ und später „Jesus Christus, er ist hier bei uns“.

Nach der Heiligen Messe nutzten viele die Gelegenheit zu Gesprächen und zur Stärkung mit Würstchen, Kuchen und Getränken. Das „Catering“ hatte, wie in den Vorjahren, der Elternrat übernommen. - dela

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