Berufsorientierungsbüro für Jugendliche der Realschule

Dank der Unterstützung durch die Stiftung „Partner für Schulen“ konnte jetzt in der Realschule ein Bob (Berufsorientierungsbüro) eingerichtet werden. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Ursprünglich sei das so genannte Berufsorientierungsbüro (Bob) für Haupt- und Gesamtschulen geplant gewesen, erklärte Berufsberater Wolfgang Kramer, doch längst habe man festgestellt, dass auch an den Realschulen ein großer Bedarf an Berufswahlorientierung bestehe.

Grund genug, für Realschulleiter Hartmut Wächter und Studien- und Berufsorientierungsberatungslehrer Ralf Reininghaus, auch im Haus an der Humboldtstraße solch ein Büro einzurichten. Dies ist jetzt mit Unterstützung der Stiftung „Partner für Schulen“ sowie aus Mitteln der Realschule gelungen. Die Schüler, im Wesentlichen des neunten und zehnten Jahrgangs, können jetzt donnerstags in der Mittagspause das Bob – das von Lehrern betreut wird – und nach Bedarf sowie Terminabsprache mit Beratungslehrer Ralf Reininghaus nutzen.

Die Jugendlichen finden in diesem Büro ein Telefon für Terminabsprachen, zwei PC mit Drucker (für Bewerbungsschreiben oder Online-Informationen), die DVD „Bewerbungstraining“, „Berufe Universum“ und über verschiedene Berufe und Musterbewerbungen. Zudem gibt es Informationstafeln mit den neuesten Ausbildungsplatzangeboten, eine Anleitung zum zentralen Anmeldeverfahren „Schüler-Online“ und viele Informationen über weiterführende Schulen. Denn 65 Prozent der Halveraner Realschüler würden den Q-Vermerk erhalten, damit eine gymnasiale Oberstufe besuchen können, bemerkt Wächter, und diese Zahl habe sich stabilisiert.

Ebenfalls zu diesem Büro gehören die Einrichtung einer Mediothek mit einer verbesserten Berufs- und Lernmittelausstattung sowie professionelle Eignungstests und Bewerbungsprogramme – welche beispielsweise schon von einer Reihe von Jugendlichen durchgeführt worden sind.

Darüber hinaus ist Berufsberater Kramer von der Agentur für Arbeit regelmäßig in der Realschule, um nach Praktika mit den Schülern die Auswertung vorzunehmen, bei Elternsprechtagen oder zum Schuljahresende. Und nach den Halbjahreszeugnissen führt Wolfgang Kramer auch Einzelgespräche mit den Jugendlichen, um unter anderem auch bei Bewerbungen zu helfen. Gestern nutzten 18 Neuntklässler die Möglichkeit des Gesprächs mit dem Berufsberater. ▪ Det Ruthmann

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