Achtklässler absolvieren Ein-Tages-Praktikum

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Katrin Serke (links) und Anja Walle zeigten Gabriel Thomke die Arbeit in einer Stadtverwaltung.

Halver -  „Kein Abschluss ohne Anschluss“, unter diesem Motto fand am Montag die Berufsfelderkundung im Märkischen Kreis statt. Teilgenommen haben auch 108 Jugendliche der achten Klasse des Anne-Frank-Gymnasiums.

Von Friederike Domke

Wie funktioniert eigentlich die Arbeit einer Stadtverwaltung? Welche Abteilungen gibt es und was genau sind ihre Aufgaben? Und was geschieht an einem Tag in einer Kindertagesstätte? Seit Montag sind Gabriel Thomke (12) sowie Lili Chen (15) und Michelle Münchhoff (13) um einige Antworten reicher. Die Achtklässler hatten den gestrigen Tag genutzt, um einen ersten Einblick in Berufe zu gelangen. Der 12-jährige Gabriel erkundete die Stadtverwaltung in Halver. Dort half er am Vormittag Anja Walle bei der Sortierung und Verteilung der Hauspost und bestückte die Schaukästen neu. Zudem schaute er Katrin Serke im Bereich Marketing und Verwaltung über die Schulter und erfuhr, wie eine Stadtverwaltung aufgebaut ist. Neben Gabriel Thomke schnupperten bei der Stadt Halver zudem zwei Schüler in die Arbeit des Bauamtes und des Baubetriebshofes sowie einer in die Tätigkeiten des Jugendzentrums. Peter Täuber, Koordinator im Bereich Studien- und Berufswahl am Anne-Frank-Gymnasium, überzeugte sich am Montag vor Ort, dass seine Schüler erfolgreiche erste Schritte in der Berufswelt unternahmen.

Lili Chen und Michelle Münchhoff führte der gestrige Tag in die evangelische Kindertagesstätte „Spatzennest“. Dort kümmerten sie sich um die kleinen und größeren Jungen und Mädchen, spielten mit ihnen und nahmen gemeinsam das Frühstück ein. „Ich habe es mir weniger anstrengend vorgestellt“, musste Michelle nach ein paar Stunden zugeben.

Der Berufsfelderkundung im Märkischen Kreis war eine Potenzialanalyse vorangegangen, bei der die Jugendlichen ihre Stärken und Interessen herausfinden und für die Wahl der Unternehmen und Betriebe nutzen sollten. Zwar waren ursprünglich drei Tage für die Erkundung angesetzt, das aber musste wegen terminlicher Schwierigkeiten seitens des AFG auf einen Tag verkürzt werden.

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