Bernd Eicker von Ratsmitgliedern verabschiedet

Ein letztes Mal nahm Dr. Bernd Eicker am Montag als Bürgermeister in einer Ratssitzung Platz. Er verabschiedete sich von seinen Politikkollegen und erhielt von ihnen ein Präsent.

Halver -  „Ich bin zufrieden“, sagte Bürgermeister Dr. Bernd Eicker rückblickend auf elf Jahre Ratsarbeit im Rahmen seiner Bürgermeistertätigkeit. Am Montag war er dieser Funktion nach der verlorenen Wahl Anfang September zum letzten Mal nachgegangen.

Grund genug, einmal zurückzublicken auf die vergangenen Jahre, befand Eicker. Viele Projekte habe er während seiner Amtszeit anstoßen und verwirklichen können. Das sei zum einen das neue Haus Waldfrieden, das Halver viele Arbeitsplätze beschert hatte. Und auch das Unternehmen Leoni, das er mit einem Produktionsstandort nach Halver hatte holen können und somit für weitere Arbeitsplätze gesorgt hatte.

Hinzu käme der Neubau des Feuerwehrgerätehauses, die Neubaugebiete Lütgenheide und Leyer Sonnenschein sowie das Gewerbegebiet „An der Susannenhöhe“ in Oeckinghausen.

Im Rahmen seiner Amtszeit seien Schulen in Halver vorangekommen, die Schulstadt Halver habe an Bedeutung gewonnen, sei modern und zukunftssicher. So konnte die Ganztagsschule modernisiert und das Anne-Frank-Gymnasium saniert werden. Zudem erhielt das Gymnasium mehrere Anbauten.

„Wir haben drei Kunstrasenplätze in Halver und funktionierende Sportstätten“, sagte Bernd Eicker.

Er erwähnte zudem die Modernisierung der Stadtverwaltung und die Ordnung der städtischen Finanzen.

„Viele Projekte konnte ich noch fertig planen, manche sind schon in der Umsetzung“, sagte Eicker hinsichtlich der Regionale 2013 und des Bahngeländes, das „mein größtes und arbeitsintensivstes Projekt gewesen ist.“

All das habe er nur erreichen können durch die Anstrengungen vieler, betonte Eicker. Er dankte den Kollegen in der Stadtverwaltung und den Mitgliedern im Rat und hob besonders ihre ehrenamtliche Unterstützung für die Bürgerschaft hervor. Er dankte den Bürgern und Vereinen der Stadt Halver. Einen besonderen Dank richtete er zudem an Ernst-Peter Starke, der ihm ein wichtiger Wegbegleiter in seiner politischen Amtszeit war und stets ein besonderer Unterstützer. „Ein bisschen Wehmut ist dabei, sagte Eicker am Montagabend mit belegter Stimme vor seinen Ratskollegen. Schließlich sei es auch seine Familie gewesen, die in den vergangenen Jahren alles mitgetragen hat. Dr. Bernd Eicker: „Man ist nie allein Bürgermeister.“

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