Dr. Bernd Eicker und Gordon Dudas sind sich einig

Gordon Dudas (rechts) stattete Bürgermeister Dr. Bernd Eicker seinen Antrittsbesuch ab. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ „Eine gute Nachricht habe ich noch“, verkündete Gordon Dudas, SPD-Landtagsabgeordneter, bei seinem Antrittsbesuch im Halveraner Rathaus: Der Ausbau der Heerstraße steht nach wie vor auf der Liste des Landes. Allerdings vermochte der Parlamentarier Bürgermeister Dr. Bernd Eicker nicht zu sagen, wann mit der Erneuerung der marode Landesstraße in Ehringhausen begonnen und ob dies in einem oder zwei Abschnitten geschehen wird.

Große Einigkeit herrschte zwischen Dudas und Eicker, dass es „dringenden Handlungsbedarf“ gibt, um die Finanzprobleme der Kommunen anzugehen. „Ich habe das Gefühl, dass es eine intensive Diskussion wie noch nie gibt“, betonte Dudas, dass das Konnexitätsprinzip gelte. „Wer die Musik bestellt, muss sie auch zahlen“, übersetzte Eicker. Der Landtagsabgeordnete und der Bürgermeister begrüßten zudem den mit großer Mehrheit gefassten Beschluss des Landtages, den Kommunen zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen. Die Entlastung der Kommunen sei die eine Seite, auf der anderen müsse aber nach wie vor gespart werden, fügte Eicker hinzu. Es reiche nicht aus, nur auf die nächst höhere Ebene zu verweisen.

Unterstützung sicherte Gordon Dudas auch hinsichtlich der Regionale 2013 zu, zumal keine Region so von der Krise betroffen gewesen wäre wie der Märkische Kreis. Bernd Eicker fügte hinzu, dass dies nicht nur für „Oben an der Volme“, sondern auch für die „Denkfabrik“ (Hochschule) in Lüdenscheid gelten sollte – denn auch davon profitiere Halver.

Mit auf den Weg gab der Bürgermeister dem Landtagsabgeordneten, dass der Grundsatz der Gleichbehandlung zwischen den Großstädten und dem ländlichen Raum nicht gegeben sei: Es sei nicht richtig, dass das ganze Geld in die Großstädte für Luxusprojekte fließe. Das sieht Gordon Dudas ähnlich, gleichzeitig mahnte er, dass eine Umstellung notwendig sei, sonst könnte ganz Südwestfalen einmal abgängig werden. ▪ Det Ruthmann

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