Neue Schulform definitiv nicht vor 2014

HALVER ▪ Wenn es um eine Schul-Kooperation geht, geben sich die Verwaltungsspitzen von Halver und Schalksmühle nach außen hin geduldig.

Wie die Bürgermeister Dr. Bernd Eicker und Jörg Schönenberg im Anschluss an ein Gespräch im Halveraner Rathaus am Montagabend kurz und knapp bekannt gaben, sollen die Beratungen zum Thema „Gemeinsame Schulentwicklung im Sekundarbereich I“ im nächsten Jahr weitergeführt werden. Zu handfesten Entschlüssen konnten sich beide Seiten offenbar nicht durchringen.

Wie berichtet, arbeiten die Kommunen seit Anfang des Jahres an einer gemeinsamen Schulentwicklung, nachdem die Räte die Verwaltungen dazu aufgefordert hatten. Im Gespräch ist weiterhin unter anderem die Errichtung einer Sekundarschule, für die es nach jüngsten Informationen allerdings nicht genügend Schüler gebe, um die Schule an zwei Standorten zu betreiben (wir berichteten). Auch darüber dürfte am Montag zwischen den Verwaltungen gesprochen worden sein – detailliert äußerten sich die Verwaltungsvertreter jedoch nicht. Allerdings habe „ein reger Austausch“ stattgefunden, wie es heißt. Das nächste Treffen sei für Januar vorgesehen.

Der vom ehemaligen Realschulleiter Hartmut Wächter im Februar vorgestellte Zeitplan ist somit nichtig: Er hatte den Start einer Sekundarschule bereits für das Schuljahr 2013/14 vorgeschlagen – dazu hätte ein gemeinsamer Schulentwicklungsplan von Halver und Schalksmühle jedoch längst erstellt sein müssen. Auf AA-Anfrage bestätigte am Dienstag auch Bernd Eicker, dass der Beginn einer neuen Schulform frühestens 2014 möglich sein wird. „2013 wird das nichts mehr. Das liegt an den Abläufen, an die man sich bis zum Schulstart zu halten hat.“ ▪ Frank Zacharias

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