Bekenntnis zur Arbeit in Halver

Markus Tempelmann bleibt in der Stadt im Grünen.

HALVER ▪ Verwaltung und Politik können weiter auf den bisherigen Kämmerer setzen. Wie Markus Tempelmann im AA-Gespräch erklärt, wird er sich nicht erneut als Beigeordneter in Schwelm bewerben.

„Ich will in Halver bleiben.“ Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile habe er sich dazu jetzt entschlossen. Noch bis Ende dieses Monats hätte Tempelmann die Möglichkeit gehabt, seine Bewerbungsunterlagen für den Job als Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Schwelm abzugeben. Wie berichtet, reichte es für den in Breckerfeld wohnenden Familienvater in der ersten Bewerbungsrunde um Haaresbreite nicht für eine Zusage. Da ein Mitglied aus der eigentlich knappen bürgerlichen Ratsmehrheit fehlte, die Tempelmann unterstützte, kam es in zwei Wahlgängen zu einem Patt zwischen den beiden verbliebenen Bewerbern. Der Beigeordneten-Posten wurde daraufhin erneut ausgeschrieben.

Für Tempelmann ist das Kapitel Schwelm „abgehakt“. Besonders hebt der Kämmerer die positiven Aspekte seiner Arbeit in Halver hervor. So bestehe ein gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern im Rathaus, zum Bürgermeister und auch zur Politik. „Man weiß, was man hat.“ Die Reaktionen auf seine öffentlich gewordene Bewerbung in Schwelm seien zudem fast nur positiv ausgefallen. „Viele haben es bedauert, dass ich gehen wollte.“ Für Tempelmann hätte das Engagement in Schwelm einen Karrieresprung samt einer erheblich besseren Besoldung bedeutet.

Nun konzentriert sich Tempelmann aber wieder voll auf Halver und die hier anstehenden Aufgaben, wie er betont. „Es macht Spaß, die Projekte weiter anzupacken.“ Die bisherigen Ziele würden dabei gleich bleiben. Die Haushaltskonsolidierung stehe natürlich über allem. Denn nur so verschafft er allen Entscheidungsspielraum für die Zukunft. Auch laufende Projekte wie das Bahngelände und die Breitensportanlage an der Karlshöhe wolle er weiter führen. „Auch in Halver sehe ich Perspektiven“, betont Markus Tempelmann seine Lust, weiter das Handeln der Stadtverwaltung Halver mitzugestalten.

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