Beinahe-Unfall führt zur Schließung

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Ab dem kommenden Montag wird diese Brücke über die Volme saniert. Dabei können Fußgänger einseitig die Brücke passieren. ▪

OBERBRÜGGE ▪ Schüler wie auch Erwachsene waren vor wenigen Tagen überrascht und teilweise auch leicht verärgert, als sie – wie immer – den Weg über die Poststraße in Richtung „Alter Bahnhof“ einschlagen wollten und plötzlich vor einem Zaun und einem verschlossenen Tor standen.

Franz Helmut Engel, Leiter des Fachbereichs Bauen und Wohnen, weiß, was passiert ist: Bei der kleinen Straße handelt es sich um einen Privatweg beziehungsweise ein Grundstück der Firma Lüsebrink. Dort sei es, so erläutert der Fachbereichsleiter, zu einem Beinahe-Unfall mit einem Kind beim Be- oder Entladen eines Lastwagens gekommen. Als natürlich auch bei der Versicherung nachgefragt wurde, machte die schnell zur Auflage, den Weg durch einen Zaun dicht zu machen.

Aus versicherungstechnischen Gründen werden also nun weder Schüler noch Erwachsene über das Firmengelände laufen können. Engel ist allerdings klar, dass die Alternative, die Bundesstraße 54, eine sehr schlechte ist: Denn zwischen „Auf der Volme“ und der Heerstraße gibt es nur ein kurzes Stück Gehweg. „Das ist dann gerade für Kinder viel zu gefährlich!“, weiß der Fachbereichsleiter.

Aus diesem Grund soll in Kürze das Gespräch mit Straßen.NRW, dem Träger der B 54, gesucht werden, um für einen durchgehenden Bürgersteig zu sorgen. Derweil müssen sich die Fußgänger mit dem Weg über die Denkmal geschützte Brücke und dem weiteren Verlauf der kleinen Straße begnügen, der zur Heerstraße beziehungsweise „Auf der Volme“ führt.

Allerdings kann dieser Weg, genauer gesagt, die unter Denkmalschutz stehende Brücke von Fahrzeugen nicht genutzt werden. Denn ab dem kommenden Montag, 28. November, beginnt ein beauftragtes Unternehmen mit der Sanierung des Bauwerks über die Volme. Die in Düsseldorf lebenden Besitzer der Brücke haben sich entschlossen, zur Verfügung stehende Denkmalschutzmittel und eigene Gelder zu verwenden, um die Brücke wieder auf Vordermann bringen zu lassen. Dabei werde es, so Franz Helmut Engel, eine 1,30 Meter breite Schleuse für Fußgänger geben. Vor Heiligabend sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein. ▪ Det Ruthmann

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