Begegnungsstätte der Flüchtlingshilfe: Volles Haus zur Eröffnung

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Bernd Grunwald (Märkischer Kreis), Bürgermeister Michael Brosch, Norbert Schrage (Kassierer), Heidi Diebschlag (2. Vorsitzende der Flüchtlingshilfe) und Vorsitzender Friedhelm Pawlofsky (von links) eröffneten den neuen Treffpunkt.

Halver - „Ich habe keinen Zweifel, dass dieser Ort gut angenommen wird.“ Für die Schaffung von Räumlichkeiten voller Flair und Atmosphäre erhielt die Flüchtlingshilfe am Samstag bei der Eröffnung ihrer neuen „Move“- Begegnungsstätte an der Von-Vincke-Straße 37 großes Lob von allen Seiten – voran von Bürgermeister Michael Brosch, der den Treff offiziell eröffnete.

„Ich war baff, als ich hier hereingekommen bin“, sagte Brosch. Zwar gebe es in Halver ansprechende Räumlichkeiten, gefehlt habe bislang ein Treffpunkt für alle Halveraner. Dieser sei hier entstanden. An die Flüchtlingshilfe als Initiator der Begegnungsstätte, Helfer aus Reihen der Flüchtlinge und Firmen, „die für kleines oder gar kein Geld hier gearbeitet haben“, richtete sich der Dank des Bürgermeisters. Mit dem Logo „Move“ in den Farben Halvers habe die Flüchtlingshilfe zudem einen direkten Bezug zur Stadt hergestellt.

Andrang herrschte bei der offiziellen Eröffnung des Treffs, der künftig jeden Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet ist. Erfreut nahm Friedhelm Pawlofsky (Vorsitzender der Flüchtlingshilfe) das große Interesse an dem Angebot zur Kenntnis: „Ich freue mich, dass so viele gekommen sind. Es macht Spaß, für so etwas gearbeitet zu haben.“ Viel Herzblut stecke in dem Projekt. Intention sei gewesen, einen Ort zu schaffen, an dem sich Bürger treffen können, um zu lernen, Kaffee zu trinken und sich auszutauschen. „Es freut mich, dass nicht nur Vereinsmitglieder hier gearbeitet haben, sondern auch Flüchtlinge.“ Finanziell habe das Integrationszentrum des Märkischen Kreises dafür gesorgt, „dass wir uns das leisten konnten.“

Viele Angebote an der Von-Vincke-Straße geplant

Als Vertreter des Kreises war Bernd Grunwald, Fachdienstleiter und Integrationsbeauftragter des Kommunalen Integrationszentrums, bei der Eröffnungsfeier dabei. Wie Grunwald erklärte, flossen Fördermittel des Landes in die Umgestaltung der drei ehemals leerstehenden Ladenlokale zu einer Begegnungsstätte.

Auch das Netzwerk Flüchtlingshilfe Schalksmühle, das in der Nachbargemeinde den „Westfälischen Hof“ als Begegnungsstätte betreibt, war durch Klaus Werthmann bei der Eröffnungsfeier vertreten.

Eine Vielzahl von Angeboten möchte die Flüchtlingshilfe künftig in ihrer Begegnungsstätte bündeln. Dazu gehören Spieleturniere, eine Kleiderbörse und Sprachunterricht, das Café International, eine Kontaktbörse für Flüchtlinge und Unternehmen, Lernangebote, Kreativangebote sowie Vortrags- und Diskussionsrunden.

Einen Vorgeschmack auf die Internationalität des Treffs erhielten die Besucher am Samstag durch das Büfett mit Speisen aus verschiedenen Ländern – angefangen bei Käsetaschen aus Syrien über ein Reisgericht aus Afghanistan bis zum deutschen Kartoffelsalat.

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