Bahngelände: Noch immer keine Namen

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Eisenbahnschienen, Schwellen und Hütte (hinten) warten noch auf ihren Abtransport.

Halver - Eigentlich hätten die Schienen, die noch auf dem Gelände zwischen Kulturbahnhof und Südstraße beziehungsweise Tannenweg liegen, schon entsorgt werden sollen. Ebenso hat die Schleifkottenbahn noch ihren Schuppen abzubauen. Doch damit können sie sich möglicherweise noch bis zum Frühjahr Zeit lassen – vorher wird man nach Aussagen von Michael Garstka, Projektentwickler der Procom Invest GmbH & Co. KG, wohl nicht mit der Bebauung des Bahngeländes beginnen.

Abhängig sei das noch vom Winter: Wenn der es zulasse, dass gewisse Arbeiten vorgezogen werden können, werde der Baustart im Frühjahr erfolgen. Im anderen Fall wird man mit den Arbeiten erst später im Jahr beginnen.

Namen der Konzerne beziehungsweise Geschäfte, die auf dem Bahngelände ansiedeln werden, konnte Garstka nach wie vor nicht nennen. Es würde sich aber konkretisieren, die Abschlüsse würden vonstatten gehen, hofft der Projektentwickler Mitte September „Ross und Reiter nennen“ zu können.

Michael Garstka lobte die Zusammenarbeit mit der Stadt, es würde eine „sehr intensive Abstimmung geben“, auch mit dem Unternehmen, das für die Stadt die Erschließung (Straßenbau et cetera) durchführen wird. Der Procom-Projektentwickler geht davon aus, dass im nächsten Monat der Satzungsbeschluss – die Grundlage, dass auf dem Bahngelände gebaut werden kann – vom Stadtrat gefällt wird.

Garstka bittet um Verständnis, dass er noch keine Namen der Geschäfte nennen kann, welche die Halveraner einmal auf dem Bahngelände vorfinden werden. Er begründet dies mit kleinen Veränderungen und ebenso Verflechtungen, die auftauchen würden und eingebaut werden müssten.

„Wir werden nach dem Satzungsbeschluss ausschreiben“, sagt Arno Möllmann vom Fachbereich Bauen und Wohnen. Gegen Ende des Jahres, so die weitere Planung, soll der Auftrag für die Erschließung des Bahngeländes vergeben werden, so dass im Januar mit den Arbeiten begonnen werden kann. Zuerst, so erläutert Möllmann weiter, würden die Arbeiten für die Entwässerung des Gebiets in Angriff genommen.

Dazu gehöre auch, dass Kanäle des Ruhrverbands und andere verlegt werden müssen. Natürlich hofft man, dass auch das Wetter mitspielt. Bei Frost könne man durchaus arbeiten, nicht aber bei leichten Plusgraden und viel Regen oder Schnee. Anschließend gehe es an die anderen Leitungen und den Straßenbau – die Arbeiten würden wohl das gesamte Jahr dauern. - von Det Ruthmann

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