Die Räume der Kita Wunderland

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Die Kita Wunderland erstreckt sich über zwei Etagen in Räumen der Grundschule Oberbrügge. Ganz rechts, am Ende des Gebäudes, entsteht der Haupteingang.

Oberbrügge - Der Name steht fest: Am 1. August eröffnet die neue Kita in Oberbrügge mit dem Namen Wunderland. 45 Kinder werden die Einrichtung, die von der gemeinnützigen Sentiris GmbH als freier Träger geführt wird, besuchen. Nun wurden auch die räumlichen Pläne veröffentlicht.

Den Plan, wie die Räumlichkeiten in der Grundschule Oberbrügge aussehen werden, hat Kristian Hamm, Geschäftsführer von Sentiris, den ersten zukünftigen Kita-Kindern und ihren Eltern vorgestellt. 

Noch befindet sich alles im Rohbau. „Die Abbrucharbeiten sind abgeschlossen, Heizungsrohre werden derzeit verlegt“, erklärt Kristian Hamm. In etwa 14 Tagen werden Trockenwände gezogen, Fenster ausgetauscht, und dann „geht alles ganz schnell“. 

Diesen Überblick gab der Sentiris-Geschäftsführer am Mittwoch einigen zukünftigen Kita-Kindern, die an dem Wettbewerb zur Namensfindung teilgenommen haben, und ihren Eltern. Mit gelben Bauarbeiterhelmen durften sie die Baustelle in der Grundschule besuchen. 

45 Kinder in zwei Gruppen 

Die Kita Wunderland wird eine Einrichtung mit zwei Gruppen. Die Kinder werden wie folgt aufgeteilt: 25 Mädchen und Jungen über drei Jahre befinden sich in Gruppe 2 – bisher haben die Gruppen noch keine Namen. In Gruppe 1 vermischen sich U3- und Ü3-Kinder. Sechs Kinder unter drei Jahren werden die Kita in dieser Gruppe besuchen. Die weiteren 14 Kinder in Gruppe 1 sind Ü3-Kinder. 

Jede Gruppe bekommt ihren eigenen Raum, jeweils mit Sanitäranlagen, einer Küchenzeile und einem Abstellraum für Malpapier und andere Sachen. Eine zentrale Küche wird es nicht geben. Sollte bei größeren Veranstaltungen beispielsweise eine größere Küche benötigt werden, könne die im Bürgerhaus genutzt werden, erklärt Hamm. 

Maximilian Schmidt (links) hat der Kita Wunderland ihren Namen gegeben. Er ist der Gewinner des Wettbewerbs. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern und Kristian Hamm durfte er zum ersten Mal in die Räume der Einrichtung.

Der Kindergarten erstreckt sich über zwei Etagen. In der oberen befindet sich der Raum für die Gruppe 1, der zusätzlich einen Extra-Bereich mit Wickelmöglichkeiten für die U3-Kinder beherbergt. Der andere Gruppenraum (Gruppe 2) liegt auf der unteren Etagen, zusammen mit einem Mehrzweckraum für gemeinsames Spielen, Essen und auch andere Veranstaltungen wie Elterncafés und Ähnliches. Auch der Personalraum befindet sich auf der unteren Ebene.

Vier verschiedene Nebenräume

Hinzu kommen vier Gruppennebenräume, die in der gesamten Kita verteilt sind. „Es gibt ein Atelier zum Kreativsein, einen Leseraum mit Büchern und bequemen Sofas, einen Bauraum und einen Forscherraum“, erklärt Kristian Hamm. 

Auch im Treppenhaus stehen Veränderungen an. Da die Kita-Kinder und die Schulkinder laut gesetzlichen Vorgaben voneinander räumlich getrennt sein müssen, werden in einem Treppenhaus Mauern gezogen. Gleiches gilt für den Außenbereich. Der Teil, auf dem derzeit noch die Rutsche des Fördervereins der Grundschule steht, wird zum Kita-Bereich. Dieser wird eingezäunt. Ob die Rutsche bleibt, ist noch nicht klar. 

Mehr als 400 Quadratmeter 

Der Haupteingang der Kita befindet sich auf der unteren Seite der Grundschule. Ein weiterer Eingang für die obere Gruppe ist ebenfalls geplant. „So können Eltern ihre Kinder auch oben von der Straße aus direkt in die Gruppe bringen“, erklärt Hamm. 

Die Kita Wunderland hat insgesamt eine Fläche von mehr als 400 Quadratmetern, damit liege die Einrichtung laut Hamm mit einigen Quadratmetern über der Vorgabe. „Ich bin überzeugt, dass es eine schöne Kita wird“, sagt der Sentiris-Geschäftsführer.

„Mitte Juli soll alles fertig sein“, sagt Hamm. Im Zeitplan liegen die zuständigen Firmen mit den Arbeiten. „Nach der Fertigstellung kann das neue Team die Räume dann einrichten und gestalten.“ 

"Exit-Strategie" für Kinder von St. Georg

Nach Ostern soll außerdem an einer „Exit-Strategie“ mit der katholischen Kita St. Georg gearbeitet werden. Die Kinder sollen in den Prozess mit einbezogen werden und auch die Räumlichkeiten sehen dürfen. „Es ist wichtig, dass die Mädchen und Jungen eine Brücke bekommen und eingewöhnt werden“, findet Kristian Hamm. 

Zum Abschluss der Baustellenführung stellte er den anwesenden Kindern eine Frage: „Womit spielt ihr am liebsten?“ Autos, Dinos, Bauklötze und Puppen waren die Antworten. All das wird bis zur Eröffnung der Kita im August einen Platz in den Räumen finden. 

Am 3., 4. und 5. August wird sich die Einrichtung mit einem großen Familienfest vorstellen. Bis dahin müssen laut Hamm noch zwei offene Stellen besetzt werden. „Das Team steht fast.“ Bewerbungen liegen auf seinem Tisch, Gespräche sind geplant. „Ich bin völlig erstaunt, wie viele Bewerbungen bei uns eingegangen sind“, sagt Hamm. Der Träger habe nämlich keinerlei Ausschreibungen getätigt. 

Auch der erste offene Elternabend steht bereits fest. Am 20. April kommen die Eltern zusammen und sprechen über die Gruppeneinteilung und den Elternbeirat.

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