Baustelle nach AA-Artikel (fast) verschwunden

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Nur eine Bake zeugt noch von der kleinen Baustelle, die für großen Wirbel gesorgt hatte: Bereits am Donnerstag war der provisorische Gehwegschutz verschwunden – nachdem Anwohner über den AA ihrem Ärger Luft gemacht hatten. ▪

HALVER ▪ Mehr als ein halbes Jahr ärgerten sich Anwohner der Kampstraße über die kleine, aber folgenreiche Baustelle auf dem Gehweg zum Bächterhof (wir berichteten in unserer Donnerstagsausgabe). Nun ist der größte Ärger verflogen.

Just an dem Tag, als der AA-Artikel über die „unendliche Geschichte“ erschien, wurden die provisorische Brücke und Straßenbaken entfernt. Ehe feststand, welcher Urheber für die noch nicht asphaltierte Baustelle zuständig ist, war eine Streifzug durch gleich fünf Unternehmen erforderlich. Nachdem die Stadt den Angaben einer Anwohnerin zufolge zunächst die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle verantwortlich gemacht hatte, stellte sich schließlich der wahre Hintergrund heraus – zunächst durch Lutz Eicker von der Stadt, später auch von Unitymedia.

Demnach musste der Kabelnetzbetreiber im Januar eine Störung beheben und dazu einen Teil des Gehwegs in Höhe Kampstraße 2 aufnehmen. Wie ein Unternehmenssprecher erklärte, sei eine direkt anschließende Asphaltierung aufgrund von Temperaturen von unter fünf Grad nicht möglich gewesen – und so habe man die Reparatur des Gehwegs gleich auf Mai verschoben. Für die Verzögerung bis Ende Mai hat der Pressesprecher keine Erklärung.

Wie berichtet hatten insbesondere die auf der Straße aufgestellten Baken bei den Anliegern der Kampstraße und des dahinterliegenden Wohngebiets für Ärger gesorgt. Wenn an der gegenüberliegenden Sparkasse Autos parkten, war der Straßenabschnitt nach Aussagen der Betroffenen so eng, dass ein Abbiegen vom Bächterhof in die Kampstraße nur schwer möglich war. ▪ zach

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