Baugenossenschaft und Stadt einigen sich

Die abgebildete Variante 1 ist nun realisierbar, nachdem sich Stadt und Baugenossenschaft einigen konnten. ▪ Grafik: Stadt Halver

HALVER ▪ Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einem „neuen Bahngelände“ ist gemacht: Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte Bürgermeister Dr. Bernd Eicker, dass sich Stadt und Baugenossenschaft Halver (BGH) in Sachen Straßenführung im Bereich Tannenweg geeinigt haben.

Wie berichtet, ging es lange Zeit darum, wie die Anbindung des Tannenwegs an die Hagedornstraße gelingen kann. Verschiedene Varianten waren im Umlauf: Die erste wird als wirtschaftlichste angesehen, tangiert jedoch Grund und Boden der Baugenossenschaft. Nach anfänglicher Kritik seitens der BGH sei es nun zu einer „einvernehmlichen Lösung“ gekommen, konnte Eicker im Rahmen einer nichtöffentlichen Sitzung des Hauptausschusses verkünden. „Jetzt können wir daran gehen, mit den Versorgern Kontakt aufzunehmen“, so das Stadtoberhaupt. Schließlich müssen zur Vorbereitung einer Ausschreibung noch Versorgungsleitungen gelegt werden. Nun befinde man sich „auf einem guten Weg, zeitnah mit der Investorensuche beginnen zu können“, erklärte Eicker.

Doch der Tannenweg war nicht das einzige Thema, das die Ratsmitglieder am Mittwochabend beschäftigte: Auch die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der Regionale-Förderung stand auf der Tagesordnung – dass es dabei durchaus intensive Gespräche gab, zeigt alleine die Dauer der Sitzung: Wie es aus gut unterrichteten Kreisen heißt, saßen die Fraktionen mehr als vier Stunden im Ratssaal zusammen, um Details hinsichtlich der „Häuser der Kultur“ zu besprechen. Über Einzelheiten wurde jedoch Stillschweigen vereinbart. Wie berichtet, hatten sich die Kommunalpolitiker auch in der jüngsten Ratssitzung nicht über einen Konsens zur Nutzung der Schieferhäuser der Sparkasse und der Villa Wippermann verständigen können. ▪ Frank Zacharias

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